Empfehlen | Drucken | Kontakt16.03.2010 - 22:20 Uhr

Video-Premiere: Alle lieben Lena Meyer-Landrut

Umjubelt von den Fans und umringt von Kamerateams: Lena nimmt's locker.
Umjubelt von den Fans und umringt von Kamerateams: Lena nimmt's locker.
Foto: dpa
Hannover –  

Eine 18-jährige Abiturientin bewegt die Massen - vom Teenager bis zu den Senioren. Alle lieben Lena Meyer-Landrut. Dienstagabend kehrte unsere Grand-Prix-Hoffnung nach Hannover zurück. Zur Begrüßung der 18-Jährigen hatte Bürgermeister Stephan Weil (SPD) dort zu einem Empfang geladen.

Die 18-Jährige hatte am Freitag mit ihrem Song „Satellite“ die Vorausscheidung des Eurovision Song Contest gewonnen und vertritt nun Deutschland beim Finale am 29. Mai in Oslo. Mit dem Lied hat sie mittlerweile einen neuen Rekord aufgestellt. Noch nie verkaufte sich ein Musik-Download innerhalb von drei Tagen so oft wie „Satellite“. Die Komposition stammt übrigens aus der Feder des Dänen John Gorden und der US-Amerikanerin Juli Frost.

Bürgermeister Stephan Weil (SPD) hatte zu einem Empfang geladen.
Bürgermeister Stephan Weil (SPD) hatte zu einem Empfang geladen.
Foto: ddp

Passend zur Heimkehr der kessen Lena feierte ihr Video am Dienstag Premiere - gleich hier den Clip gucken!

Das Video wurde übrigens auf gleich FÜNF (!) TV-Sendern präsentiert. In der ARD flimmerte Lena unmittelbar vor der Tagesschau über die Mattscheibe. Bei ProSieben, Sat.1, Kabel eins und N24 hatte der Clip, der direkt im Anschluss an ihren Sieg beim Vorentscheid gedreht wurde, Premiere.

Kein aufwendiger Schnickschnack - einfach Lena in ihrem Minikleidchen, die mit den "Satellite"-Lichtern um die Wette strahlt. Etwas anderes hätte zu der quirrligen Schülerin auch gar nicht gepasst. In Hannover sind sich alle einig: „Wenn ich mir ihre Fernsehauftritte anschaue, kann ich nur sagen: Das ist Lena. So war sie schon immer“, sagt eine Mitschülerin.

So wie immer ist Lena dann auch, als sie sich am Dienstagabend den zahlreichen Journalisten zeigt. „Das ist ja nix hier. Da hätte ich schon mehr erwartet“, sagt sie scherzend mit Blick auf die rund 50 Kameras, die auf sie gerichtet sind. Dann wird Lena wieder nach ihrem Abitur gefragt. „Klar, zur Schule gehe ich, wenn ich kann“, sagt sie. Und, als ob sie schon geahnt hätte, dass sie auch noch nach ihrem generellen Wohlbefinden gefragt wird, schiebt sie später locker nach: „Mir geht es gut. Ich lebe. Alles in Butter.

Angesichts eines solchen Erfolgs spitzt man nun auch schon beim „Musikland Niedersachsen“ die Ohren. „Wir könnten sie uns sehr gut als Botschafterin vorstellen“, sagt Geschäftsführer Klaus Georg Koch. Singen sei in diesem Jahr ein Themenschwerpunkt der Initiative. „Und was ja schon jetzt deutlich geworden ist: Sie kann die Menschen für Musik begeistern“, sagt er.

Eigentlich sei sie zum „abzappeln“ zu alt. „Aber für Lena Meyer-Landrut mache ich da mal eine Ausnahme“, sagt die 81-jährige Helga Steinau lachend. Die rüstige Rentnerin aus Hannover hat am Dienstag mal ihre „Tanzmusik-Platten“ zuhause stehen lassen, wie sie sagt, und ist ins Neue Rathaus in Hannover gekommen. Zusammen mit rund 300 anderen Fans wartet sie dort auf ihr 18-jähriges Idol. Zur Begrüßung der 18-Jährigen in ihrer Heimatstadt hatte Bürgermeister Stephan Weil (SPD) dort zu einem Empfang geladen.

Begeistert hat Lena auch Ulli Meier. Der 25-Jährige gesteht, seit ihrem ersten Auftritt Fan von Lena zu sein. „Ich bin selber so ein bisschen verrückt und finde mich da wieder. Wie sie sich gibt, ist grandios“, sagt er. Am Morgen hatte er noch versucht, ihre CD in Hannover zu bekommen. „Das war ganz schön hart. Die war überall ausverkauft“, sagt er. Letztlich habe er dann aber doch noch ein Exemplar bekommen. Damit ist er Helga Steinau einen Schritt voraus. Die Rentnerin hat noch keine CD von Lena. Allerdings wird sie wohl nur für ihren Enkel eine besorgen, sagt sie. „Selber hab ich doch keinen CD-Player.“

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