Wird Karim Matmours großes Idol bald sein neuer Coach?
Laut französischen Medienberichten weilte der 37-Jährige in der vergangenen Woche in Algerien, wo ihm Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika höchstpersönlich ein entsprechendes Angebot unterbreitet haben soll.
„Zidane hat wie ich algerische Wurzeln. Für Jungs wie mich ist er nicht nur ein Vorbild, er ist ein Gott“, sagt Matmour und gerät ins Schwärmen: „Es wäre großartig mit ihm zusammen zu arbeiten. Zizou hat im Fußball alles erreicht, was man erreichen kann. Wenn er dir Tipps gibt, kann man sie nur beherzigen, denn an seinen Ratschlägen gibt es keine Zweifel. Er ist ein Mensch, von dem man nur lernen kann, weil er unheimlich viel Fachwissen und Erfahrung mitbringt.“
Von einem Trainerwechsel noch vor der WM in Südafrika weiß Matmour allerdings nichts. „Unser aktueller Coach ist der einzige, der Algerien jemals zur WM geführt hat und das nicht nur einmal. Algerien war drei Mal bei diesem Turnier dabei und dreimal Mal war er der Trainer. Das ist wirklich eine tolle Leistung“, zollt der Flügelflitzer Rabah Saâdane Lob.
Stattdessen soll Zidane zunächst eine beratende Funktion einnehmen und Saâdane erst nach dem Turnier ablösen: „Wir haben einen tollen Trainer und wenn wir dann auch noch Zizou mit am Bord haben, wäre das fantastisch“, träumt Matmour.
Zidane, der in Marseille als Sohn algerischer Einwanderer geboren ist, hat sich Bedenkzeit erbeten. Sollte der Weltmeister von 1998 jedoch zusagen, wird in Matmours Heimatland der Ausnahmezustand herrschen. Matmour: „Für jeden Algerier ist Zidane ein Vorbild. Er hat viel geleistet und das wissen meine Landsleute zu schätzen. Wenn er unser Trainer wird, wäre es für die gesamte Fußballwelt eine große Überraschung.“
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