Empfehlen | Drucken | Kontakt21.07.2010 - 22:41 Uhr

Neue Kampfansage: Meier eröffnet rheinische Fußball-Schlacht

Von AXEL STRÖTKER
Greift die Borussia an: Michael Meier.
Greift die Borussia an: Michael Meier.
Foto: Herbert Bucco
Saalfelden/Tröpolach –  

Sie schwitzen 200 Kilometer entfernt voneinander im Trainingslager. Borussia in Saalfelden. Der FC in Tröpolach. Und aus Österreich eröffnet Kölns Manager die rheinische Fußball-Schlacht.

Attacke Michael Meier: „Minimalziel ist es am Ende der Saison vor Mönchengladbach zu stehen.“ Wir erinnern uns: Mit einem 1:1 gegen Leverkusen fingen die Fohlen die Geißböcke am 34. Spieltag noch ab. 50 000 im Borussia-Park feierten Nürnbergs spätes 1:0 gegen Köln wie ein Gladbach-Tor.

„Was der FC macht, interessiert mich nicht“, kontert Kult-Fohlen Tobias Levels. „Wir werden nicht das Ziel ausgeben, vor Köln zu stehen. Das ist lächerlich.“

Meier greift jedoch nach mehr: „Das nächste Ziel ist, Leverkusen anzugreifen. Das ist ein Verein, der uns sportlich und finanziell Lichtjahre voraus ist. Aber ärgern wollen wir sie auf jeden Fall. Man wächst ja mit seinen Zielen.“

Gladbachs Fanbeauftragter Thomas Weinmann lachend: „Da steckt man sich Ziele, die man nicht erreichen kann.“ Meiers VfL-Kollege Max Eberl: „Die Kölner haben ihre Formulierungen. Ob dann immer der Vergleich mit Gladbach kommen muss, sollte man sich nach der sportlichen Historie überlegen.“

Eberls Einschätzung: „Es gibt 9 Teams, die aufgrund ihrer finanziellen Möglichkeiten exorbitant von uns weg sind. Entweder selbst geschaffen durch regelmäßige internationale Spiele oder durch große Mäzene und Weltfirmen.“ Wie Bayer.

Der Fohlen-Sportchef: „Die können wir über eine komplette Saison nicht bekämpfen. In einem Spiel ist aber alles möglich.“ Köln zählt er nicht dazu.

Eberls Saisonziel: „Wir sagen bewusst nicht Klassenerhalt, sondern wollen uns in der Region, wo wir sind, richtig festigen.“ Also im gesicherten Mittelfeld.

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