Schießt er seine alte Liebe ein Stückchen näher an den Abgrund zur Zweiten Liga?
Karim Matmour startete 2004 seine Profikarriere beim SC Freiburg, schnürte fünf Jahre seine Schuhe für den Klub aus dem Breisgau.
Am Samstag kommt es zum Wiedersehen im Borussia-Park. Matmour: „Das ist für mich natürlich ein besonders Spiel, auf das ich mich schon lange freue. Ich habe mich in Freiburg sehr wohl gefühlt und habe dem Verein viel zu verdanken.“
Darauf kann Borussias Flügelflitzer am Samstag keine Rücksicht nehmen. Bezwingt er mit den Fohlen seinen Ex-Klub und gleichzeitig gewinnt Nürnberg oder Hannover, rutscht der SCF erstmals auf den Relegations- oder gar Abstiegsplatz ab.
„Freiburg hat eine gute Mannschaft. Sie sind fit und haben einen guten Trainer. Ich mache mir keine Sorgen um sie, außer am Samstag“, kündigt Matmour grinsend an.
Die Gäste haben seit neun Bundesliga-Spielen nicht mehr gewonnen. Für Matmour ist das aber kein Grund, sie zu unterschätzen: „Freiburg hat fast alle seine Punkte auswärts geholt, wir müssen höllisch aufpassen. Sie haben eine konterstarke Mannschaft, der wir nicht ins offene Messer laufen dürfen.“
Im Hinspiel passierte genau das, Borussia zeigte eine der schwächsten Saisonleistungen und ging mit 0:3 unter. Matmour: „Damals waren in einem Negativlauf. Wir haben meist gut gespielt und trotzdem verloren. Aber das ist jetzt vergessen. Wir sind gut drauf und wollen die drei Punkte unbedingt zurückholen.“
Ob er selbst von Beginn an dabei helfen kann, ist noch fraglich, denn seit Matmour wegen des Afrika-Cups im Januar den Rückrundenstart verpasst hat, setzt Trainer Michael Frontzeck auf das Sturmduo Colautti/Bobadilla statt auf Matmour/Friend. „Ich hatte seit zwei Jahren keinen Urlaub mehr, deshalb kam mir das anfangs sogar ein wenig entgegen, weniger zu spielen“, räumt Matmour ein. „Ich fühle mich aber inzwischen wieder gut und bin fit.“
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