„Was ist denn das für ein Wetter hier“, fluchte Karim Matmour, nachdem er seinen Wagen auf dem Borussia-Parkplatz abgestellt hatte und bei eisigem Wind ausgestiegen war. Kälte-Schock für Matmour!
Drei Wochen lang war der Flügelflitzer mit der algerischen Nationalmannschaft beim Afrika-Cup in Angola unterwegs. Dort war es brennend heiß. „Wir hatten meist um die 40 Grad Celsius“, berichtet Matmour, der auf den gewaltigen Temperatursturz überhaupt nicht vorbereitet war. Als er in der Nacht zu Dienstag aus dem Flugzeug in Düsseldorf stieg, kramte er vergebens nach einer Jacke. „Ich hatte in meinem Koffer kein warmes Kleidungsstück, deshalb habe ich ganz viele Sachen übereinander gezogen“, erzählt der 24-Jährige, der heute ab 10 Uhr erstmals wieder am Gladbacher Mannschaftstraining teilnehmen wird.
Sein Fazit des Afrika-Cups, das die Algerier auf Rang vier beendeten, ist positiv. „Natürlich hätten wir gern den Titel geholt, aber es war eine gute Erfahrung für unsere junge Mannschaft und eine gute Vorbereitung für die WM“, meint Matmour, der sich in Angola ziemlich langweilte: „Es gab kein Fernsehen, kein Internet und nur selten Mobilfunknetz. Wir konnten nichts machen, haben die ganze Zeit auf dem Zimmer verbracht. Wenn es zu öde wurde, haben wir trainiert.“
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