Michael Frontzeck schaute sich Wolfsburgs Europa-League-Auftritt bei Rubin Kasan im TV an. „Dass sie 42 Stunden danach wieder bei uns antreten, sollten wir ganz schnell beiseite schieben“, betont Borussias Trainer. „Denn sie haben einen Kader, der auf die Champions League ausgerichtet ist und solche Belastungen wegsteckt.“
Frontzecks Urteil: „Wolfsburg hat letzte Saison überragend gespielt. Das Team ist unverändert, hat nach wie vor eine hohe individuelle Qualität. Dzeko ist ein Ausnahmestürmer. Mit Misimovic haben sie einen dahinter, der außergewöhnliche Ideen hat.“ Der Ex-Verteidiger: „Wir müssen das als Mannschaft auffangen, eng in den Räumen stehen. Mit aller Macht versuchen, diese Leute gemeinsam zu stoppen - eine große Herausforderung!“
Frontzeck vertraut allen 0:3-Verlierern von Dortmund - für die Wiedergutmachung gegen Wolfsburg. „Wir sollten da anfangen, wo wir die letzten drei Heimspiele aufgehört haben und mit kühlem Kopf ins Spiel gehen. Ich erwarte nicht, dass die Jungs auf Teufel komm raus von der ersten Sekunde an grätschend durchs Stadion fliegen.“ Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Joker Karim Matmour (Adduktorenprobleme). Frontzeck: „Da müssen wir abwarten, wie es bis Samstag aussieht.“
Zweifelhafter Elfer ebnet Gladbach Weg ins Halbfinale
Mit einem umstrittenen Foulelfmeter brachte Filip Daems die Fohlen in Front (101.), Oscar Wendt beendete schließlich die Träume von Hertha BSC vom ersten Endspiel im eigenen Stadion.
Hoppla! Beckenbauer flirtet mit Favre
„Kaiser“ Franz Beckenbauer kann sich Mönchengladbachs Erfolgscoach Lucien Favre auch gut beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München vorstellen.
Favres Plan: Über Hertha ins Finale nach Berlin
Lucien Favre fiebert seiner zweiten Rückkehr ins Olympiastadion entgegen. Mit dem FC Zürich holte er 2005 den Pokal und die Meistertitel 2006, 2007...