In Rob Friend brodelt es. Seit dem Rückrundenstart ist der Kanada-Knipser kein Stammspieler mehr.
Zum ersten Mal, seit er im Sommer 2008 von Almelo nach Gladbach wechselte, macht er diese frustrierende Erfahrung mit.
„Es ist nicht einfach auf der Bank zu sitzen und zuschauen zu müssen. Ich bin kein Joker und ich hoffe auch nicht, dass der Klub denkt, ich wäre einer“, stellt Friend klar. Doch keine andere Rolle hat Riese Rob momentan inne.
Seit er wegen einer in der Winter-Vorbereitung erlittenen Risswunde an der Ferse drei Wochen lang ausfiel und zeitgleich sein Sturmpartner Karim Matmour beim Afrika-Cup kickte, setzt Trainer Michael Frontzeck auf das Angriffsduo Bobadilla/Colautti.
„Ich denke, dass ich der beste Stürmer bin, aber das allein reicht nicht. Die beiden haben es zuletzt gut gemacht. Ich muss geduldig sein und auf meine Chance warten“, weiß Friend. Zum letzten Mal stand er am 19. Dezember beim 2:3 in Leverkusen in der Startelf.
Friend: „Unglaublich! Viel zu lange her. Ich hoffe jede Woche, von Beginn an zu spielen. Aber ich kämpfe und arbeite weiter hart in jedem Training und gebe, wenn ich eingewechselt werde, mein Bestes – mehr kann ich nicht tun.“
Noch reißt sein Geduldsfaden nicht, doch andere Vereine werden bereits auf den Reservisten aufmerksam. „Klar gibt es bei meinem Berater Anfragen, aber es ist erst März und sind noch neun Spiele zu absolvieren. Es ist zu früh, über die Zeit danach nachzudenken“, schließt Friend einen Wechsel aus. Noch…
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