Feucht-fröhlich durchfeiern und am nächsten Tag topfit sein - nun, das können wir Ihnen nicht versprechen. Aber wer ein paar Tipps beachtet, kann zumindest den schlimmsten Karnevalskater vermeiden.
Für viele Jecken bringt die Karnevalszeit mindestens eine feucht-fröhliche Party oder Sitzung mit sich. Oft folgt am nächsten Morgen der Brummschädel. „Ein Kater ist das Symptom einer leichten Alkoholvergiftung“, erklärt Ernährungswissenschaftler Jan Prinzhausen.
Die Palette der Begleiterscheinungen ist vielfältig. „Häufige Beschwerden sind Kopfweh, trockener Mund, starker Durst, Übelkeit und Schlappheit“, erklärt Ernährungsberaterin Jutta Saumweber. Hinzu kommen oft Gliederschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten, manchmal auch Fahrigkeit, Redseligkeit oder Aggressivität.
Sind die Beschwerden da, ist es zu spät
Das Tückische ist allerdings: „Bis der Alkohol ins Blut gelangt ist, dauert es ein bis zwei Stunden“, erläutert Saumweber. „In dieser Zeit merkt der Trinkende keine Wirkung – und trinkt entsprechend oft weiter.“ Wenn die Beschwerden jedoch erst einmal da sind, ist es zu spät. Dabei lässt sich mit ein paar einfachen Mitteln das Katerrisiko erheblich reduzieren.
Dieses Risiko hängt zunächst von der Menge des konsumierten Alkohols ab: Wird zu viel Alkohol in kurzer Zeit getrunken, kann der Körper diesen nicht schnell genug abbauen. In der Leber entsteht ein Rückstau an Acetaldehyd. Dieses Abbau-Zwischenprodukt ist giftig - und hauptsächlich für den Kater verantwortlich.
Zehn wichtige Anti-Kater-Tipps lesen Sie in der Bilderstrecke oben.
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