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Keine Ausreden mehr!: Tipps für den knackigen Sommerbody

Wer am Strand keine Speckröllchen zeigen will, sollte frühzeitig mit dem Training beginnen.
Wer am Strand keine Speckröllchen zeigen will, sollte frühzeitig mit dem Training beginnen.
Foto: dpa

Die Freibadsaison beginnt, doch noch sitzt der Winterspeck an Bauch und Hüften. Es wird also Zeit, auf eine bikini- oder badehosentaugliche Linie hinzuarbeiten. Warum es uns so schwer fällt, uns zum aufzuraffen. Und wie man den inneren Schweinehund überwindet und loslegt.

Das Ziel vor Augen haben viele. 59 Prozent der Deutschen würden sich gerne häufiger bewegen, das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Immerhin, 38 Prozent machen laut der Befragung mehrmals die Woche Sport, 17 Prozent immerhin einmal pro Woche. 41 Prozent geben jedoch auch zu, es fehle ihnen an Eigenmotivation, um sich sportlich zu betätigen.

Fahrrad fahren zählt zu den beliebtesten Sportarten.
Fahrrad fahren zählt zu den beliebtesten Sportarten.
Foto: dpa

Schnell sind Ausreden gefunden, warum das Fitnesstraining regelmäßig ausfallen muss. Die häufigsten Gründe lauten: Zu viel Arbeit und nach den langen Arbeitstagen ist man einfach zu müde. Dagegen hilft oft schon ein simpler Trick: Die fertig gepackte Sporttasche einfach mit ins Büro nehmen. Denn wer nach der Arbeit nach Hause fährt und erst einmal auf der Couch sitzt, kommt garantiert nicht mehr hoch.

Fahrradfahren, Schwimmen, Joggen

Wer sich dennoch schwertut, hat vielleicht einfach noch nicht die passende Sportart für sich gefunden. Laut der GfK-Umfrage trainieren mit 63 Prozent die meisten Befragten gerne im Freien. Am beliebtesten ist Fahrrad fahren, gefolgt von Schwimmen und Joggen. Dahinter kommen Wandern oder Walken, Fitnesstraining und Kraftsport. Fußball dagegen spielen nur rund acht Prozent.   

Nicht nur laufen, schwimmen, radeln. Für manche ist etwas Ausgefallenes wie Yoga im Tuch genau das Richtige.
Nicht nur laufen, schwimmen, radeln. Für manche ist etwas Ausgefallenes wie Yoga im Tuch genau das Richtige.
Foto: dpa

Nicht wenige fühlen sich jedoch auch unter Druck gesetzt, trainieren zu müssen um gesund zu bleiben. Sport allerdings nur aus Schuldbewusstsein zu machen ist sehr ungünstig. „Teilweise werden die Leute sogar krank, weil sie das Gefühl haben, Sport treiben zu müssen“, sagt Prof. Jens Kleinert, Psychologe an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Wer beim Sport keine richtige Freude empfindet oder sich schnell überfordert, sollte sich fragen, welche Bewegungen ihm Spaß machen. Welche Sportart hat mir schon als Kind Freude gemacht? Bewege ich mich gerne entspannt für mich alleine oder lieber unter Leuten, zum Beispiel in einer Mannschaft? Diese Fragen sollte man für sich beantworten.

In einem zweiten Schritt kann man zum Beispiel man Probestunden von Fitnessstudios wahrnehmen oder die Angebote der Sportvereine nach etwas Passendem durchforsten. Wer ausprobiert, wird irgendwann seine Sportart finden. Ausreden sind dann überflüssig.

Eine weitere Motivationshilfe: Welche Sportart und welche Alltagstätigkeiten wie viele Kalorien verbrauchen, lesen Sie in der Bildergalerie.

Gleich geht s weiter: Bitte einfach kurz die Frage zum Spot beantworten.

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