Das gab's seit der Gründung der Bundesrepublik noch nie:
Die durchschnittlichen Bruttoverdienste der Arbeitnehmer in Deutschland sind im vergangenen Jahr gesunken. 2009 nahm der durchschnittliche Jahresverdienst um rund 0,4 Prozent auf etwa 27.648 Euro ab.
Das teilte das Statistische Bundesamt mit.
Dabei sollen vor allem der Ausbau der Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden für den Rückgang der Pro-Kopf-Verdienste verantwortlich sein. Zudem soll sich die neue Buchung der Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Sozialbeitrag ebenfalls verringernd ausgewirkt haben.
Seit dem 1. Januar 2009 besteht für alle eine Krankenversicherungspflicht. Die Arbeitgeberzuschüsse zur privaten Krankenversicherung werden nun als Arbeitgebersozialbeitrag klassifiziert. Bisher wurden sie den Bruttolöhnen zugerechnet. Ohne diese neue Einteilung wären die durchschnittlichen Bruttoverdienste wohl nur um 0,2 Prozent gesunken.
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