In den vor neun Monaten bekannt gewordenen Wett- und Betrugsskandal im Fußball sind auch etliche Vereine aus dem Ruhrgebiet verstrickt.
Das geht aus einer der WAZ vorliegenden Liste von zehn Spielen hervor, bei denen nach Ermittlungen der Bochumer Staatsanwaltschaft eine Manipulation gelang oder versucht worden war.
Auch Regionalliga-Spiele des 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf tauchen in der Liste auf.
Regionalliga (Juni 2009): 1. FC Köln - SC Verl
Quelle: WAZ
Regionalliga (Mai 2008): Borussia Mönchengladbach - SC Verl
Quelle: WAZ
Regionalliga (April 2008): VfB Lübeck - Fortuna Düsseldorf
Quelle: WAZ
U 19 (November 2009): Schalke - Bielefeld
Quelle: WAZ
DFB-Pokal (August 2009): Speldorf - RW Oberhausen
Quelle: WAZ
2. Liga (Mai 2009): FC Nürnberg - VfL Osnabrück
Quelle: WAZ
2. Liga (April 2009): FC Augsburg - VfL Osnabrück
Quelle: WAZ
Regionalliga (Mai 2008): Jena - VfL Osnabrück
Quelle: WAZ
Regionalliga (September 2009): Bayern Alzenau - SC Freiburg Amateure
Quelle: WAZ
Regionalliga (Oktober 2009): Bayern Alzenau - VfR Aalen
Quelle WAZ
Voraussichtlich Ende September soll zwei 35 und 55 Jahre alten Türken der Prozess vor dem Bochumer Landgericht gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft rechnet sie der Führungsebene der mutmaßlichen Wettbetrüger zu, die seit Ende 2009 von Bochum aus verfolgt werden. Insgesamt wird gegen rund 250 Personen ermittelt.
Der Leiter der Ermittlungen, Staatsanwalt Andreas Bachmann, wirft den beiden Angeklagten gewerbs- und bandenmäßigen Betrug in 16 beziehungsweise 22 Fällen vor. Sie sollen Spieler oder Schiedsrichter mit insgesamt 350.000 Euro dazu gebracht haben, so zu spielen oder zu pfeifen, dass zehn Fußballspiele in Deutschland und 14 im europäischen Ausland in ihrem Sinne ausgehen.
Rund 1,8 Millionen Euro seien auf die betreffenden Spiele gesetzt und rund 1,45 Millionen Euro als Gewinn erzielt worden.
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FIFA-Präsident will über andere Entscheidungen beraten. „Der Fußball ist eine Mannschaftssportart, aber wenn er in Situationen eins gegen eins geht, verliert er sein eigentliches Wesen“, sagte der 76-Jährige in seiner Ansprache.
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„Was haben der Glauben und der Fußball gemeinsam? Beide Male muss man sich bekennen! Zum Lieblingsverein. Und zu Jesus Christus!“ Autor David Kadel macht eine Pause. Im Saal der Freikirchlichen Gemeinde Köln-West wird es still.
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