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Empfehlen | Drucken | Kontakt 04.12.2012 - 22:46 Uhr

Transfer-Hammer perfekt: Scherz (40) stürmt jetzt für Fortuna

Von FRANK NEUSSER
Matthias Scherz will mit Fortuna angreifen.
Matthias Scherz will mit Fortuna angreifen.
Foto: Herbert Bucco
Köln –  

Fünf Wochen war Matthias Scherz als Hospitant von Fortuna-Trainer Uwe Koschinat tätig, wollte eigentlich nur in den Trainerjob hineinschnuppern. Doch jetzt ist der Transfer-Hammer perfekt.

Der ehemalige FC-Stürmer, der am 14. Dezember 41 Jahre alt wird, hat noch einmal richtig Blut geleckt. Der Stürmer unterschrieb bei Regionalliga-Spitzenreiter Fortuna einen Vertrag bis zum Sommer.

„Matthias sieht nicht nur topfit aus, sondern ist es auch“, frohlockt Fortuna-Präsident Klaus Ulonska nach dem Coup. „Er ist ja bei jedem Training dabei gewesen und hat dabei unseren Trainer überzeugt. So war es für unseren Verein kein Problem, alles festzuzurren.“ Am Dienstagmittag fanden die finalen Gespräche mit dem Vorstand statt und man erzielte eine schnelle Einigung.

„Matthias hat riesige Fähigkeiten, und es hat ihn wahnsinnig gereizt, noch einmal zu spielen“, sagt Coach Koschinat. „Er ist ein Phänomen und hat im Training richtig Bock gezeigt. In den vergangenen Wochen hat er bewiesen, dass er bereit ist, seinem Körper Schmerzen zuzufügen und sich reinzuhauen.“

Scherz, der 270 Spiele für den 1. FC Köln bestritt und 62 Tore erzielte, kann bereits am Samstag zum Rückrundenauftakt bei der Zweitvertretung des VfL Bochum eingesetzt werden und erhält die Rückennummer 25.

Koschinat: „Ich habe mich noch nicht festgelegt, ob ich ihn schon mit in den Kader aufnehme. Schließlich war er über zwei Jahre nicht mehr im Spielbetrieb. Aber er will es sich und anderen noch einmal beweisen und spätestens nach dem harten Trainingslager im Januar in der Elf stehen. Seine Reise als Fußballer sieht er noch nicht als beendet an.“

Und die der Fortuna auch nicht. Die Verpflichtung ist ein klares Signal an die Konkurrenz, dass die Südstädter unbedingt in die dritte Liga wollen. Ulonska: „Jetzt greifen wir noch einmal richtig an und machen ernst.“

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