Spektakuläre Wende bei der Trainersuche beim VfL Wolfsburg. Dieter Hecking vom Liga-Konkurrenten 1. FC Nürnberg wird neuer Trainer. Das bestätigte VfL-Sportdirektor Allofs der "Bild am Sonntag". Der bisherige Coach des 1. FC Nürnberg werde bei den Niedersachsen einen Vertrag bis 2016 unterschreiben. Die offizielle Vorstellung soll in einigen Tagen erfolgen.
Zuvor hatte Dieter Hecking bereits Gespräche mit VfL-Sportdirektor Klaus Allofs bestätigt. „Ich hatte mit Klaus Allofs gute Gespräche. Er hat mir erklärt, warum er mich unbedingt haben will und mir die Perspektiven aufgezeigt. Natürlich spielen auch wirtschaftliche und familiäre Dinge eine Rolle“, hatte der 48-jährige Hecking gesagt, der erst vor Saisonbeginn seinen Vertrag bei den Franken bis 2014 verlängert hatte.
Heckings Familie wohnt in Bad Nenndorf, rund 110 Kilometer von Wolfsburg entfernt.
Nürnberger enttäuscht
„Club“-Sportvorstand Martin Bader sagte nach dem überraschenden Abgang von Dieter Hecking: „Wir werden uns über die Weihnachtstage in Ruhe Gedanken machen. Natürlich wollen wir mit einem neuen Trainer in die Vorbereitung gehen.“
Bader, der bis zuletzt um den Verbleib Heckings geworben hatte, gestand: „Ich bin enttäuscht, dass wir das, was wir angefangen hatten, nicht weitermachen.“
orwürfe wollte er dem scheidenden Coach, dessen Vertrag bei den Franken noch bis 2014 lief, aber ausdrücklich nicht machen: „Wir werden nichts Schlechtes über ihn sagen. Aber ich kann keine Beweggründe nachvollziehen, wenn man vom 1. FC Nürnberg weggeht.“
Bis zuletzt hatte Bernd Schuster als Favorit auf den Trainerposten beim VfL Wolfsburg gegolten. Doch die Verhandlungen mit dem Wahl-Spanier Schuster, der am Samstag seinen 53. Geburtstag feierte, waren nach Informationen der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ (Samstag) ins Stocken geraten. Schuster soll neue Bedingungen für ein Engagement in Wolfsburg gestellt haben. Zuvor waren bereits angebliche Details wie Dauer, Klauseln und Gehaltshöhe aus dem Vertragsentwurf durchgesickert.
Hecking tritt beim VfL die Nachfolge von Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner an, der zur zweiten Mannschaft der Wolfsburger zurückkehrt.
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„Sokratis hatte bei uns schon zugesagt, wir waren mit Werder sehr weit. Genau das wusste der BVB auch. Doch die Borussia hat jetzt einen großen Tresor, und den haben sie aufgemacht“, erklärt Völler.
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