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Schwede gewohnt bescheiden: Ibra: „Ich bin der Größte hinter Muhammad Ali“

Zlatan Ibrahimovic gab sich im „11Freunde“-Interview gewohnt selbstbewusst.
Zlatan Ibrahimovic gab sich im „11Freunde“-Interview gewohnt selbstbewusst.
Foto: Getty Images
Berlin –  

Von Selbstzweifeln wird der schwedische Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic nicht gerade geplagt. Der Stürmer des französischen Top-Clubs Paris St. Germain ordnet sich selbst jedenfalls im Bereich seines großen Vorbilds Muhammad Ali ein.

„Ich bin auch der Größte. Geht das überhaupt? Zwei Größte? Na, dann so: Ich bin der Größte hinter Ali“, sagte Ibrahimovic im Interview des Magazins „11Freunde“.

Dass er in Paris wie ein Messias empfangen worden ist, dürfte ganz nach seinem Gusto gewesen sein.

„Ich befinde mich jetzt seit fast 20 Jahren auf diesem Highway und bin von Jahr zu Jahr schneller gefahren. So konnte ich mich an das Tempo gewöhnen“, ergänzte Ibrahimovic, für den im Laufe seiner Karriere bisher rund 170 Millionen Euro an Ablösesummen bezahlt worden sind.

Ibrahimovic kann sich auch einen Wechsel in die Bundesliga vorstellen. „Sicher, die Bundesliga würde mich schon reizen. Eines Tages vielleicht. Ein bisschen Zeit bleibt mir ja noch“, sagte er und ergänzte: „Ganz klar: Wenn ich nach Deutschland gehe, dann zum FC Bayern München. Für mich einer besten fünf Vereine auf der Welt.“

Ibrahimovic will seine bisherigen Stationen nicht missen. „Ich habe in fünf Ländern gelebt, in Schweden, den Niederlanden, Italien, Spanien und jetzt in Frankreich, ich habe die Menschen und die Kultur kennengelernt. Das hat mich geprägt.“

Aufgewachsen ist der Sohn bosnischer Einwanderer einst in einem Problembezirk von Malmö. Auf die Frage, ob er wie in seiner Jugend immer noch Fahrräder klauen würde, um zum Training zu kommen, wenn er keine teuren Autos besäße, antwortete Ibrahimovic: „Ganz klares Ja.“

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