Empfehlen | Drucken | Kontakt07.04.2009 - 00:00 Uhr

Nach Attacke: Podolskis Strafanzeige auf dem Weg nach München

Von VOLKER ROTERS

Köln/München - Hitzkopf Lukas Podolski und seine Ohrfeige gegen Michael Ballack beschäftigen weiter die Justiz.

Die Staatsanwaltschaft in München soll prüfen, ob sie wegen der Attacke auf den Kapitän der Nationalmannschaft beim WM-Qualifikationsspiel in Wales wegen Körperverletzung gegen Podolski ermitteln muss.

Beim Stand von 2:0 hatte Podolski sich in Cardiff zu einer Tätlichkeit gegen den eigenen Mitspieler hinreißen lassen.

Die anonyme Strafanzeige war am Montag bei der Staatsanwaltschaft in Köln eingegangen.

Oberstaatsanwalt Günther Feld: „Wir haben den Vorgang an die Staatsanwaltschaft München II, die für das Münchner Umland zuständig ist, weitergeleitet. Eigentlich ist so etwas eine Tatortsache. Aber weil das Spiel in Cardiff stattfand, ist es nun eine Wohnortsache.“ Poldi wohnt in Seefeld am Starnberger See, 40 km südlich von München.

Da die Strafanzeige aus dem Kölner Justizpalast per Post nach München verschickt wurde, kann Anton Winkler, der dortige Sprecher der Staatsanwaltschaft, noch keinen Eingang bestätigen. Poldi selbst weilt mit dem FC Bayern in Barcelona, will dort in der Champions League Barça schlagen.

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