Fußball
Spielberichte, Transfers, Bundesliga, Länderspiele, Liveticker, Hintergründe - alle wichtigen Nachrichten.

Empfehlen | Drucken | Kontakt 17.01.2013 - 19:25 Uhr

Knallharte Rückrunde: Ansage an die Schiris: Rot für Ellenbogenschläger

Von DAVID BERNREUTHER
Fehlentscheidung1: Raphael Holzhauser hätte für seinen Ellbogenschlag gegen Sebastian Kehl Rot sehen müssen.
Fehlentscheidung1: Raphael Holzhauser hätte für seinen Ellbogenschlag gegen Sebastian Kehl Rot sehen müssen.
Foto: Imago
Düsseldorf –  

Vor dem Rückrundenstart erklärten DFL-Schiedsrichter-Berater Hellmut Krug (56) und FIFA-Referee Thorsten Kinhöfer (44) noch einmal deutlich, worauf sie in Zukunft achten wollen. Zwei Themen standen im Fokus.

Ellbogenschläge

Die Ansage an die Schiris ist klar: Alle Ellbogenschläger sollen mit Rot vom Platz!

In der Hinrunde sorgten solche Attacken für mehrere Schock-Momente. Zum Beispiel, als Stuttgarts Raphael Holzhauser BVB-Kapitän Sebastian Kehl beim Kopfballduell den Arm ins Gesicht rammte. Der Dortmunder musste mit gebrochener Nase raus, Holzhauser sah nur Gelb. Eine Fehlentscheidung! „Das hätte klar Rot geben müssen“, sagt Krug und stellt klar: „Wir sind damit nicht zufrieden und wollen Armeinsätze konsequenter ahnden.“ Schiri Felix Zwayer stand damals direkt vor Kehl und entschied trotzdem falsch.

Krugs kuriose Erklärung: „Er war zu nah dran. Der optimale Abstand ist 13 bis 17 Meter. Da hat man die bessere Übersicht.“

Auch Nürnbergs Timo Gebhart (Ellbogencheck gegen Bastian Schweinsteiger) und der Mainzer Nikolce Noveski (Schlag ins Gesicht von Jan Schlaudraff) kamen zu Unrecht mit Gelb davon.

Fehlentscheidung 2: Bei dieser Aktion von Bayerns Jerome Boateng hätte es keinen Handelfmeter geben dürfen.
Fehlentscheidung 2: Bei dieser Aktion von Bayerns Jerome Boateng hätte es keinen Handelfmeter geben dürfen.
Foto: Privat

Handelfmeter

Zwölf Handelfmeter gab es bis zur Winterpause. So viele wie nie in einer Hinrunde seit 2003. Viele waren höchst umstritten. So wie im Spiel Bayern gegen Gladbach: Jerome Boateng sprang im Strafraum hoch, bekam den Ball an den Arm geflankt. „Wenn ich so hingehe, darf ich mich nicht wundern“, fand selbst Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

Falsch, sagt Ex-Schiri Krug. Handspiel soll nur dann gepfiffen werden, wenn der Spieler seine Körperfläche mit den Armen vergrößert, ein Arm mit Spannung weggestreckt wird oder über Kopfhöhe ist. Boatengs getroffener Arm hing aber nach unten - regelkonform.

Hand oder nicht – die Kriterien sind nicht wirklich trennscharf. Oft ist die Entscheidung knifflig, selbst mit Zeitlupe. Erst recht für die Schiris. Auch in der Rückrunde wird es wieder Diskussionen geben.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Fußball
Traf sich mit Kölns Präsident: Jörg Schmadtke.
Erste Gespräche
FC-Boss Spinner traf sich mit Schmadtke

Jetzt gab es die ersten konkreten Gespräche: Am Montag Abend trafen sich Kölns Präsident Werner Spinner und Jörg Schmadtke.

Ronny Garbuschewski wird die Fortuna verlassen.
Nur sieben Einsätze
Ronny Garbuschewski: „Ich will weg!“

Als der 27-Jährige seinen Dreijahresvertrag bei Fortuna unterschrieb, kam er mit großen Hoffnungen und Vorschusslorbeeren. Ein Jahr später ist davon nichts mehr da.

Schick in Shorts: Maxi Thiel (l.) und Kevin Wimmer
Coole Looks für heiße Tage
So fesch kommen die FC-Kicker zum Training

Kaum steigen in Köln die Temperaturen, schwenken auch die Spieler des FC auf Sommer-Modus. Die Kicker und ihre Looks für heiße Tage in unserer Fotogalerie.

Möglicher Zwangsabstieg
Gericht klärt am Mittwoch die MSV-Zukunft
Nach Antrag seines Rechtsanwalts
Sex-Prozess um Ribéry vertagt
Jungs, ihr schafft das!
Aufstiegshelden glauben an Fortuna-Aufstieg
Fußball
Fußball-Galerien
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Champions League
Internationaler Fußball
Aktuelle Fußball-Tabellen

Alle Partien werden live kommentiert, Spielzug für Spielzug, einzeln oder als Konferenz. Dazu Aufstellungen und Statistiken: Welches Team hat mehr Ballbesitz, Torschüsse, gewonnene Zweikämpfe?

Toplinks