Jubiläum für René Adler: Gegen den HSV steht der 25-Jährige zum 100. Mal im Bayer-Tor. Doch zuvor hat sich wieder ein nerviger Ex-Konkurrent zu Wort gemeldet...
Jens Lehmann (40) hatte sich erneut in den Kampf um die deutsche Nummer Eins eingemischt. Am geeignetsten für einen WM-Einsatz hält er sich selbst („Ich glaube, dass jemand wie ich perfekt wäre“), nicht aber Adler oder Schalkes Manuel Neuer. Dass das Ziel WM-Titel mit diesen erreicht werden kann, bezweifelt der Ex-Nationaltorwart: „Wenn man Weltmeister werden will, wird das nicht leicht mit relativ unerfahrenen Leuten. Beide spielen nicht in der Champions League und damit permanent auf höchstem Niveau.“
In Leverkusen sorgt das für Kopfschütteln. Und so ganz ernst nimmt man Lehmann auch nicht mehr. Bayer-Boss Wolfgang Holzhäuser: „Über die fußballerischen Qualitäten von Jens Lehmann gibt es sicher keine Zweifel. Das trifft auf seine Aussagen nicht zu. Vielleicht liegt es daran, dass man ihm zuletzt zu oft auf die Schulter geklopft hat. Ich rate Herrn Lehmann, mal zu Dr. Müller-Wohlfahrt zu fahren, um seine kaputte Schulter vom ganzen Lob reparieren zu lassen.“
DFB-Sportdirektor Matthias Sammer empfiehlt Lehmann zu schweigen. „Jens schwächt damit natürlich die Position der zukünftigen Torhüter-Gilde. Die ständigen Äußerungen sind nicht gut.“
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