Empfehlen | Drucken | Kontakt07.06.2009 - 00:00 Uhr

Führungskrise: Hertha trennt sich von Manager Dieter Hoeneß

Manager Dieter Hoeneß.
Manager Dieter Hoeneß.
Foto: Getty

Berlin - Beben in Berlin. Dieter Hoeneß ist nicht länger Manager von Hertha BSC.

Die Trennung zum 30. Juni und damit ein Jahr vor Vertragsende erfolgt "auf eigenen Wunsch" des 56-Jährigen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Hoeneß war fast 13 Jahre Manager des Vereins. Doch nach dem Verpassen der Champions League gab es mächtig Zoff in der Hauptstadt.

Schon zuvor hatten Berliner Zeitungen berichtet, dass nach dem Kurzurlaub von Trainer Lucien Favre eine neue Führungsstruktur bei den Berlinern festgelegt werden soll.

Die mögliche neue Chef-Riege bei den Berlinern: Der frühere Hertha-Torjäger Michael Preetz (41) soll in die Geschäftsführung aufrücken. Er und der Schweizer Coach könnten unter Präsident Werner Gegenbauer die neuen starken Männer der Hertha werden.

Schon seit Längerem schwelt im Hauptstadt-Club ein offener Konflikt zwischen Hoeneß, Favre und Gegenbauer. Es ist besonders sein autoritärer und autokratischer Führungsstil, der Hoeneß scharf angekreidet wird. Ferner auch sein wenig glückliches Händchen bei kostspieligen Transfers. So entpuppten sich die Brasilianer André Lima und Kaká, die zusammen rund 5,5, Millionen Euro gekostet hatten, als die absoluten Total-Flops.

Herthas Schuldenstand belaufe sich inzwischen auf 33,5 Millionen Euro, und dem Verein sind aus Finanzgründen die Hände für die kommende Spielzeit gebunden.

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