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Bayern-Boss um Rat gefragt: Kurz vorm Tod schrieb Amerell an Hoeneß

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Lieferte sich nach Sexvorwürfen einen jahrelangen Streit mit Ex-DFB-Boss Dr. Theo Zwanziger: Der kürzlich verstorbene Ex-Schiri-Sprecher Manfred Amerell.
Lieferte sich nach Sexvorwürfen einen jahrelangen Streit mit Ex-DFB-Boss Dr. Theo Zwanziger: Der kürzlich verstorbene Ex-Schiri-Sprecher Manfred Amerell.
Foto: dapd
Köln –  

Vor einer Woche starb Manfred Amerell. Der einstige Schiedsrichter-Sprecher wurde nur 65 Jahre alt. Als Todesursache wurde ein Herzinfarkt festgestellt. Bis zuletzt kämpfte Amerell, der sich nach Sexvorwürfen vom DFB vorverurteilt fühlte, um die Wiederherstellung seiner „Ehre“.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß
Bayern-Präsident Uli Hoeneß
Foto: Getty Images

Kurz vor seinem tragischen Tod schrieb er nach unseren Informationen einen Brief an Bayerns Präsidenten Uli Hoeneß (60). Hoeneß hatte zuvor die Aussagen im Buch von Ex-DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, mit dem sich auch Amerell juristisch auseinandersetzte, heftig kritisiert („Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange“).

Amerell bedankte sich in dem Schreiben für Hoeneß’ Mut Zwanziger Paroli geboten zu haben. Und außerdem bat er den mächtigen Bayern-Boss daraufhin um Rat in eigener Sache. Soll ich weiterkämpfen? Oder soll ich die Sache ruhen lassen, schrieb er in emotionalen Worten.

Ob Hoeneß den Brief von Amerell beantwortete, ist unklar. Der Münchner Klubchef wollte sich zum Inhalt des Briefes auf Anfrage nicht näher äußern. Amerell wird in dieser Woche bestattet.

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