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Bayer, Gladbach, 96 & VfB: Bundesliga-Quartett steht in Europa vor dem Aus

Trainer unter Druck: Stuttgarts Bruno Labbadia will in der Europa League weiterkommen.
Trainer unter Druck: Stuttgarts Bruno Labbadia will in der Europa League weiterkommen.
Foto: Getty
Lissabon/Rom –  

Nach der Vorrunde der Europa League waren die Lobeshymnen riesig. Sowohl Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 und der VfB Stuttgart qualifizierten sich souverän für die K.o.-Phase.

Doch in der Runde der letzten 32 droht dem Bundesliga-Quartett am Donnerstag nach zwei Remis und zwei Pleiten in den Himspielen ein schnelles Euro-Ende – vier verliert?

Bayer Leverkusen

Trotz der 0:1-Heimniederlage gegen Benfica Lissabon reisen die Bayer-Boys mit breiter Brust nach Portugal. „Wir haben noch nicht aufgesteckt und fahren nach Lissabon, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Kapitän Simon Rolfes. Ausgerechnet das Hinspiel ist dabei der Mutmacher.

„Wir waren besser, die haben nur hinten drin gestanden. Ich bin mir sicher, dass es nicht vorbei ist und wir gewinnen werden“, sagt Torjäger Stefan Kießling. Und Nationalspieler Lars Bender betont: „Wir haben schon im ersten Spiel gezeigt, dass wir mindestens auf Augenhöhe mit Benfica sind.“ Bis auf Sidney Sam (Muskelprobleme) kann Leverkusen in Bestbesetzung antreten. Trotzdem weiß Sportdirektor Rudi Völler: „Wir brauchen einen Sahnetag, können aber alles oder nichts spielen.“

Bor. Mönchengladbach

Nach der wilden Achterbahn im Hinspiel gegen Lazio (3:3) soll Gladbachs Reise durch Europa noch nicht beendet sein. „Wir fliegen mit dem Wissen nach Rom, dass wir im Europapokal auswärts noch kein Spiel verloren haben“, erklärt Sportdirektor Max Eberl. Gladbachs Problem: Nach den drei Gegentoren im Borussia-Park muss wohl ein Sieg her. „Jetzt müssen wir 1:0 oder 2:1 siegen. Ein höheres Ergebnis wird nicht möglich sein“, sagte Trainer Lucien Favre nach dem bitteren Ausgleich in der Nachspielzeit.

Auch Hannovers Mirko Slomka hofft auf die nächste Runde.
Auch Hannovers Mirko Slomka hofft auf die nächste Runde.
Foto: Getty

Das Faustpfand der Fohlen sind die Fans. Über 10.000 Anhänger werden die Borussia in Rom unterstützen. „Das ist unglaublich. Das pusht uns noch mehr. Wir hoffen, dass wir ihnen einen Sieg und damit das Weiterkommen schenken können“, träumt Stürmer Mike Hanke vom Achtelfinale.

Seine Gladbacher müssen auf Peniel Mlapa (Muskelfaserriss) und Branimir Hrgota (Kapselriss im Sprunggelenk) verzichten, bei Rom fehlt weiter Miro Klose wegen eines Außenbandteileinrisses im Knie.

Hannover 96

Die Mission der Niedersachsen heißt nach dem 1:3 in Machatschkala Aufholjagd. Gegen die reichen russischen Öl-Multis setzt 96 auf die Heimstärke. „Es ist eine schwierige, aber machbare Aufgabe. Wir sind nicht chancenlos und hoffen auf ein frühes Tor“, meinte Mirko Slomka. Um die Stars um Samuel Eto’o zu stoppen, muss der Trainer aber die Wackelabwehr dichtbekommen. Nach Hoffenheim (46 Gegentreffer) ist Hannover mit Bremen (beide 41) die Bundesliga-Schießbude.

VfB Stuttgart

Trotz des unglücklichen 1:1 im Hinspiel tönt Christian Gentner: „Wir sind in Genk nicht in der Außenseiterrolle. Ich bin Optimist.“ Jedoch muss der VfB auf den gesperrten Georg Niedermeier verzichten.

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