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Angebliche Todesdrohungen: Das sagt die FCK-Führung zum Fall Idrissou

FCK-Torjäger Mohamadou Idrissou
FCK-Torjäger Mohamadou Idrissou
Foto: dpa
Kaiserslautern –  

Die Klubführung von Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern will den ins Visier der Justiz geratenen Profi Mohamadou Idrissou nicht vorverurteilen, behält sich aber Konsequenzen für den 33 Jahre alten Kameruner vor.

„Wir sind im Moment nicht über Details des Falles informiert. Es ist ein schwebendes Verfahren, es steht Aussage gegen Aussage. Wir werden uns kundig machen und uns dann gegebenenfalls zu etwaigen Konsequenzen äußern“, sagte Vorstandsboss Stefan Kuntz der Rheinpfalz.

Trainer Franco Foda äußerte sich in ähnlicher Form. „Es gibt kein Urteil und keine Anklage. Wir werden uns in Ruhe informieren und das intern besprechen, bevor wir uns äußern“, sagte der Coach des viermaligen deutschen Meisters.

Gegen Idrissou wurde am 25. Juli im Polizei-Revier 1 in Frankfurt/Main Anzeige wegen Bedrohung und Beleidigung erstattet, die Ermittlungen laufen. Der Stürmer soll seine Ex-Freundin per Handy mehrfach bedroht haben. Am 10. August wurde Idrissou zudem vom Amtsgericht Frankfurt ein Beschluss zugestellt, der es dem Kameruner untersagt, sich der Wohnung der Anzeigenstellerin und ihr persönlich bis auf eine Entfernung von 75 Metern zu nähern. Auch weitere Kontaktaufnahmen sind gerichtlich untersagt.

Der Rechtsanwalt des Fußballers schilderte den Sachverhalt allerdings anders: Die Anzeigenstellerin sei lediglich eine langjährige Bekannte Idrissous, die ihn auf der Suche nach einer Wohnung in Frankfurt um Hilfe gebeten habe. In diesem zeitlichen Rahmen seien zudem aus der Wohnung des Nationalspielers Wertgegenstände mit einem Wert „im hohen fünfstelligen Bereich“ verschwunden. Der Anwalt erstattete daraufhin am 19. August Anzeige wegen Unterschlagung gegen die Frau.

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