Dienstag, 12.33 Uhr, klingelte in der EXPRESS-Sportredaktion das Telefon. „Hier Ailton. Ich bin in China. Was haben Sie über mich geschrieben?“
Es entwickelte sich ein verrücktes Gespräch mit dem Fußballer des Jahres 2004, der beim Sechstligisten KFC Uerdingen als Neuzugang im Gespräch ist. Aber lesen Sie selbst...
Ailton: Hier Ailton. Haben Sie das geschrieben?
EXPRESS: Ja.
Ailton: Ich werde niemals in der 6. Liga spielen. Warum haben Sie das geschrieben?
EXPRESS: Uerdingens Präsident hat gesagt, dass er Sie verpflichten wolle.
Ailton: Er hat meinem Berater gesagt, Uerdingen spielt in der dritten Liga. Er hat gelogen.
EXPRESS: Er hat geflunkert, weil er nicht wollte, dass Sie absagen...
Ailton: Ailtons Körper gut. Nicht so gut wie 2004, nicht gut für Bayern. Aber gut genug für 2. oder 3. Liga. Aber nicht 6. Liga. Niemals!
EXPRESS: Uerdingens Präsident will Ihnen eine Perspektive bieten nach Ihrer Karriere.
Ailton: Ich brauche das nicht. Ailton hat eine Ranch in Brasilien. Dahin kehre ich zurück. Deutschland ist ein tolles Land. Aber 6. Liga - nie im Leben.
EXPRESS: Haben Sie mit dem Präsidenten gesprochen?
Ailton: Nie. Ailton stinksauer. Er will mit meinem Namen Schlagzeilen machen. Schreiben Sie das bitte auch.
EXPRESS: Machen wir. Aber wir werden auch Uerdingens Klubboss befragen.
Ailton: Okay. Rufen Sie morgen noch mal an. Tschüs.
EXPRESS: Tschüs.
Ailton: Tschüs.
EXPRESS sprach anschließend mit Uerdingens Klubchef Agissilaos Lakis Kourkoudialos. Der Unternehmer sagte: „Selbstverständlich habe ich mehrfach mit Ailton gesprochen. Er hat bereits ein konkretes finanzielles Angebot von uns vorliegen.“
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