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50-Millionen-Transfer: Özil zu Arsenal: Darum jubelt auch Rot-Weiss Essen

Özil für 50 Millionen Euro zu Arsenal: Da gehen auch in Essen die Daumen hoch.
Özil für 50 Millionen Euro zu Arsenal: Da gehen auch in Essen die Daumen hoch.
Foto: Bongarts/Getty Images
Essen –  

Der Mega-Transfer von Mesut Özil macht viele Seiten glücklich. Real Madrid freut sich über 50 Millionen Euro, Arsenal London und seine Fans über einen Neuzugang auf Weltklasse-Niveau und Mesut Özil darf bei einem Verein spielen, wo seine Klasse wirklich wertgeschätzt wird. Aber warum jubelt auch noch bei Rot-Weiss Essen mit?

Weil auch der Regionalligist an der fußballerischen Ausbildung des 24 Jahre alten Weltstars beteiligt war, fließen rund 800.000 der insgesamt 50 Millionen Euro Ablöse in die Essener Kasse – das macht mehr als die Hälfte des RWE-Etats von etwa 1,4 Millionen Euro aus.

Von jenem Solidaritätsbeitrag profitiert nach einer Regel des Weltverbandes FIFA jener Verein, für den der betreffende Akteur von seinem zwölften bis 23. Lebensjahr gespielt hat. Die Vereine werden mit insgesamt fünf Prozent der Ablösesumme bedacht, folglich werden neben RWE auch Schalke 04 (beide etwa 800.000 Euro) und Werder Bremen (rund 500.000) einen unverhofften Geldregen genießen können.

Schon mal abgesahnt

Bereits beim Wechsel von Özil vor drei Jahren von Bremen zum spanischen Rekordmeister nach Madrid, hatten die Essener 270.000 Euro erhalten. Zum damaligen Zeitpunkt hatte RWE jedoch Insolvenz angemeldet. Derzeit liegt das Geld wegen eines Rechtsstreits zwischen den Essenern und dem Insolvenzverwalter des Unternehmens des ehemaligen Klub-Vorsitzenden Stefan Meutsch noch auf Eis.

„Das war auch schon wie ein Sechser im Lotto, bei dem der Lottoschein verlegt wurde“, sagte der RWE-Vorsitzende Michael Welling: „Wir werden rechtlich prüfen, ob wir sofort über das Geld verfügen können, schlechtestenfalls geht es auch zunächst auf ein Treuhandkonto.“

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