Die Hertha bleibt Tabellenletzter. Und bei Trainer Friedhelm Funkel regiert nach dem 0:1 in Hamburg der pure Frust.
Noch auf dem Platz pestet er nach seiner 200. Niederlage im 450 Bundesligaspiel: „Der HSV weiß selber nicht, warum er heute gesiegt hat.“ Bitte was? Hamburg die klar bessere Mannschaft. Von den Berlinern gibt es dagegen nur eine Demonstration des Unvermögens. Der Negativ-Höhepunkt in der 49. Minute: Adrian Ramos trifft aus knapp fünf Metern frei stehend vor dem leeren Tor nur die Latte.
Hertha-Käpt'n Arne Friedrich: „Momentan haben wir Mist an den Füßen.“ Funkel sagt zwar auch, dass die Chancenverwertung schlecht war, doch er eröffnet weitere Nebenkriegsschauplätze, um vom Unvermögen abzulenken. Aufhänger: Ein Zweikampf zwischen Hamburgs Mathijsen und Wichniarek, nachdem der Berliner im Strafraum fällt. Funkel: „Das war ein klarer Elfer. Ich fühle mich bei einigen Entscheidungen benachteiligt.“
HSV-Stürmer Ruud van Nistelrooy analysiert das Spiel so: „Wir haben hart gekämpft, um die drei Punkte einzufahren.“
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