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„Bin doch nicht schwul“: DFB ermittelt gegen FCK-Torjäger Idrissou

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Kaiserslauterns Mohamadou Idrissou (l) - hier mit Energies Torwart Thorsten Kirschbaum - giftete nach Abpfiff gegen den Schiedsrichter und seine Mitspieler.
Kaiserslauterns Mohamadou Idrissou (l) - hier mit Energies Torwart Thorsten Kirschbaum - giftete nach Abpfiff gegen den Schiedsrichter und seine Mitspieler.
Foto: dpa
Cottbus –  

Der 1. FC Kaiserslauterns muss im Saisonendspurt womöglich auf seinen gefährlichsten Torjäger verzichten. Mohamadou Idrissou droht nach dem Spiel in Cottbus eine Sperre.

Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen den Stürmer wegen dessen Verbalattacken gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark. Dies teilte der DFB am Dienstag mit und forderte Idrissou zu einer Stellungnahme auf.

Schiedsrichter Wolfgang Stark.
Schiedsrichter Wolfgang Stark.
Foto: dpa

Das war passiert: Der Lauterer hatte wegen Meckerns Gelb gesehen. Während eines Interviews bei Pay-TV-Sender Sky sagte Idrissou dann über Stark: „Er sagt, ihm gefällt meine Körper-Sprache nicht. Ich habe eine Männer-Körpersprache. Ich bin nicht schwul und werde auch kein Schwuler sein. Das ist sein Problem. Ich bin nicht der Einzige, der schlecht über diesen Schiri redet. Es ist mir egal, aber langsam reicht's.“

Chef-Ankläger Anton Nachreiner sagte EXPRESS: "Ich selbst habe das Interview nicht gesehen. Ich habe mir die Ausschnitte kommen lassen. Danach werden wir entscheiden."

In Lautern liegen die Nerven offenbar blank. Auch in der Mannschaft scheint es nicht zu stimmen. "Manche Spieler hier haben keine Eier. Ich erkenne meine Mannschaft nicht wieder. Jeder macht was er will und das schon die ganze Woche über", schimpfte Idrissou.

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