Empfehlen | Drucken | Kontakt12.03.2010 - 07:52 Uhr

Franz Beckenbauer: „Ich werde nicht DFB-Präsident“

Franz Beckenbauer hat kein Interesse am Amt des DFB-Präsidenten.
Franz Beckenbauer hat kein Interesse am Amt des DFB-Präsidenten.
Foto: dpa
Frankfurt –  

Vor der heutigen Sitzung des DFB-Präsidiums spricht Franz Beckenbauer ein deutliches Machtwort. „Ich sollte schon FIFA- und UEFA-Präsident werden und habe es nicht gemacht, ich habe auch keine Lust auf den Präsidentenposten im DFB“, betonte der Kaiser. Mit seiner deftigen Aussage beendete Beckenbauer Spekulationen, dass er als designierter Nachfolger von Theo Zwanziger bereit stehe.

Im Gegenteil, der Ehrenpräsident der Bayern stärkte dem wankenden Zwanziger den Rücken. „Er ist ein guter und starker Präsident, ich stehe zu hundert Prozent hinter ihm. Er wird jetzt nicht entnervt aufgeben.“

Zwanziger muss heute seinen 18 Kollegen im Präsidium und den insgesamt 57 Vorstandsmitgliedern ausführlich Rede und Antwort darüber stehen, warum der DFB so spät von den gegen Schiri-Beobachter Manfred Amerell erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung erfuhr.

Der designierte neue Schiri-Chef Herbert Fandel sieht den Ruf seiner Branche durch die Affäre geschädigt. „Die Geschichte wird uns schaden. Wir müssen verloren gegangenes Terrain durch Leistung zurückgewinnen.“

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