Vor der heutigen Sitzung des DFB-Präsidiums spricht Franz Beckenbauer ein deutliches Machtwort. „Ich sollte schon FIFA- und UEFA-Präsident werden und habe es nicht gemacht, ich habe auch keine Lust auf den Präsidentenposten im DFB“, betonte der Kaiser. Mit seiner deftigen Aussage beendete Beckenbauer Spekulationen, dass er als designierter Nachfolger von Theo Zwanziger bereit stehe.
Im Gegenteil, der Ehrenpräsident der Bayern stärkte dem wankenden Zwanziger den Rücken. „Er ist ein guter und starker Präsident, ich stehe zu hundert Prozent hinter ihm. Er wird jetzt nicht entnervt aufgeben.“
Zwanziger muss heute seinen 18 Kollegen im Präsidium und den insgesamt 57 Vorstandsmitgliedern ausführlich Rede und Antwort darüber stehen, warum der DFB so spät von den gegen Schiri-Beobachter Manfred Amerell erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung erfuhr.
Der designierte neue Schiri-Chef Herbert Fandel sieht den Ruf seiner Branche durch die Affäre geschädigt. „Die Geschichte wird uns schaden. Wir müssen verloren gegangenes Terrain durch Leistung zurückgewinnen.“
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8 Stunden und 47 Minuten wurde vor dem DFB-Bundesgericht in Frankfurt verhandelt. Dann verkündete Richter Goetz Eilers nach 80 minütiger Beratung um 22.37 Uhr das Urteil.
Blatter will Elferschießen abschaffen
FIFA-Präsident will über andere Entscheidungen beraten. „Der Fußball ist eine Mannschaftssportart, aber wenn er in Situationen eins gegen eins geht, verliert er sein eigentliches Wesen“, sagte der 76-Jährige in seiner Ansprache.
Fußballbibel-Stunde mit Frank Schaefer
„Was haben der Glauben und der Fußball gemeinsam? Beide Male muss man sich bekennen! Zum Lieblingsverein. Und zu Jesus Christus!“ Autor David Kadel macht eine Pause. Im Saal der Freikirchlichen Gemeinde Köln-West wird es still.
Alle Partien werden live kommentiert, Spielzug für Spielzug, einzeln oder als Konferenz. Dazu Aufstellungen und Statistiken: Welches Team hat mehr Ballbesitz, Torschüsse, gewonnene Zweikämpfe?