Empfehlen | Drucken | Kontakt03.11.2011 - 09:25 Uhr

Frechens Bahnstationen: Nächster Halt Frechen

Früher war „Finchen“ für die Köln-Frechen-Benzelrather-Eisenbahn (KFBE) unterwegs. Heute steht es im Straßenbahn-Museum.
Früher war „Finchen“ für die Köln-Frechen-Benzelrather-Eisenbahn (KFBE) unterwegs. Heute steht es im Straßenbahn-Museum.

Wir fahren mit dem Finchen“, sagten Kölner und Frechener um 1914 liebevoll, wenn sie über die Vorortbahn, die Linie „F“ (wie Frechen) sprachen. Früher befuhr die Bahn die Strecke zwischen Köln-Frechen und gehörte damals zur Köln-Frechen-Benzelrather-Eisenbahn (KFBE).

„Et Finche“ transportierte Passagiere und auch Güter (Milch). Heute ist Finchen’s Zuhause das Straßenbahn-Museum Thielenbruch. Wie beliebt es nach wie vor ist, zeigte sich im September: als „Stargast“ des 60-jährigen Jubiläums der Stadt Frechen, wurde es begeistert empfangen.

Die Geschichten der Linie 7
Frechen Bahnhof
Ralf (41) und Thomas (31) Trunz an der Haltestelle Frechen Bahnhof

Von der Bau- zur Braustelle

Im denkmalgeschützten Gebäude entsteht die Brauerei von Ralf (41) und Thomas (31) Trunz, der „Alte Bahnhof Frechen“. Wo früher Züge Halt machten, soll ab Frühjahr 2012 Gerstensaft durch die Bierleitungen fließen. Es wird zwei Sorten geben, das dunklere „Lokstoff“- Bier und „Finchen“ , das helle Bier.

Von außen wird man in den ehemaligen Güterschuppen auf die Brauanlage schauen können, insgesamt 400 Plätze (innen und außen) sind geplant. Wer einen über den Durst trinkt – die Haltestelle ist vor der Tür, die Bahn fährt sie heim. Na, dann: Prost!

Frechen Kirche
Die Pfarrkirche St. Audomar

Die Pfarrkiche St. Audomar

Direkt neben der Haltestelle ragt die Kirchturmspitze von St. Audomar über Frechen. 2002 wurde die Sanierung und die Erneuerung des Gewölberaums der katholischen Kirche im neoromantischen Baustil abgeschlossen. Urkundlich erwähnt wurde sie bereits im Jahre 877.

St. Audomars Pfarrpatrone sind Audomar und Michael, rechts und links vom Hauptportal stehen deren Statuen. Die Kirchengemeinde umfasst ca. 5500 Gemeindemitglieder

Frechen Rathaus
Hans-Willi Meier ist seit elf Jahren Bürgermeister der Stadt Frechen.

Wo der Bürgermeister arbeitet

Im Rathaus residiert und regiert das Frechener Original bereits seit Jahren – Hans-Willi Meier ist seit elf Jahren Bürgermeister der Stadt Frechen, seit 1984 ist er im Rat der Stadt tätig. 2015 soll mit der Arbeit als Bürgermeister Schlusssein.

Bis dahin gilt sein Motto:„Die Stadt sind wir alle.“ Und das erklärte Ziel des Bürgermeisters:„Frechen lebenswert und liebenswert zuhalten, wie es ist.“

 

Mühlengasse
Die Haltestelle Mühlengasse in Frechen

Mühlengasse: Mitten im Ort

Eine eher unscheinbare Station, mitten im Ort. Ganz in der Nähe der Haltestelle befindet sich die „Mühlengasse“, die bis ins 16. Jahrhundert „rympengasse“ hieß.

Die Bahnstrecke hat lange Transport-Tradition: ab 1893 fuhren hier Züge der KFBE entlang, den Transport übernehmen heute die KVB (für Personen) und für Güter die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK).

Frechen Benzelrath
Endhaltestelle Frechen-Benzelrath, Frechens kleinster Ortsteil

In Benzelrath ist Streckenende

Laut Fahrplan der Linie 7 braucht man 60 Minuten von Porz-Zündorf bis zur Endhaltestelle Frechen- Benzelrath, Frechens kleinsten Ortsteil. In den Jahren 1950 bis 1953 mussten Bewohner dem Abbau von Braunkohle weichen.

Auch die Burg Benzelrath fiel demAbbau zum Opfer. Seit 1924 gehörte sie der Rheinbraun AG, die sie 1954 wegen der Braunkohle in die Luft sprengte.

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Martinsmarkt
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Er hat die Pläne fürs Freizeitbad: Heinz Kentenich im sanierten Lehrbecken.
Sanierung beendet
Das "fresh-open" macht auf

Nach anderthalb Jahren Bauzeit und höheren Kosten als ursprünglich geplant (wegen zusätzlicher Sanierungsmaßnahmen) soll das Frechener Bad Anfang Dezember wiedereröffnen.

Freuen sich über die Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Frank-Thomas Hartleb, Peter Michael Soénius (GKS) und Raphael Beckmann.
Vorbereitung
Hier weht ein Hauch von Olympia

Frechener organisieren für Sportler die Teilnahme an den Paralympics 2012, so beispielsweise für Leichtathlet Heinrich Popow. Er ist einer der Besten und trainiert schon wieder fleißig für die „Paralympics“ in London.

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