Der doppelte Allofs plus Wolf Werner, Werder und Fortuna – eine Achse, die bereits im Sommer einen tollen Deal stemmte:
Die Ausleihe von Martin Harnik nach Düsseldorf erwies sich als Volltreffer. Acht Tore erzielte der Ösi-Knipser, der nach der Saison komplett verpflichtet werden kann. Doch schon im Winter könnten die Geschäfte zwischen Titelkandidat und Super-Aufsteiger weitergehen…
EXPRESS erfuhr: Möglicherweise werden zwei weitere Spieler von den Grün-Weißen ausgeliehen. Im Gespräch sind Linksfuß Peter Niemeyer und Stürmer Torsten Oehrl – zwei Riesen!
Niemeyer (26 Jahre, 1,91 Meter) ist sechsmaliger U21-Nationalspieler, stand für Werder in 28 Bundesliga- und fünf Europa-League-Partien auf dem Platz, außerdem absolvierte er für Twente Enschede 45 Spiele in der Ehrendivision und wurde mit seiner Mannschaft Vierter.
Oehrl (23 Jahre, 1,93 Meter) bestritt sechs Länderspiele für die U19-Nationalmannschaft, pendelt zwischen den Kadern der Bundesliga- und Drittligamannschaft. Der Sturmtank stand übrigens am 23. Mai in der Elf von Werder II, die Fortuna das Leben im Aufstiegsspiel (1:0) so schwer machte.
Was beide so interessant macht: Manager Wolf Werner sucht immer nach Linksfüßern (Niemeyer), Oehrl ist ein Kandidat, weil es im Sturm hakt. Harnik muss noch zwei Spiele auf seinen Partner Ranisav Jovanovic (gesperrt) verzichten, Dmitri Bulykin fällt weiterhin verletzt aus, Axel Lawarees Zeit ist offenbar vorbei. Dem Oldie soll sogar schon eine vorzeitige Vertragsauflösung angeboten worden sein.
Die Kontakte untereinander sind bestens: Klaus Allofs hat seinen Bruder Thomas im Fortuna-Vorstand sitzen, arbeitete an der Weser jahrelang mit Werner zusammen, der für den Nachwuchsbereich zuständig war. Nach den guten Harnik-Erfahrungen hat Klaus Allofs im Fall dieser beiden Spieler nach EXPRESS-Informationen eine Leitung nach Düsseldorf gelegt.
Kleines Problem dabei: Fortunas Verantwortliche können sich noch nicht unbedingt mit dem Gedanken anfreunden, im Winter noch einmal in die Tasche zu greifen. Sooo teuer dürfte es aber nicht werden: Schließlich ist Thomas Allofs nicht der einzige aus der Familie, der Fortuna gerne wieder in der Bundesliga sehen würde…
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