„Ich bin ruhelos. Wenn ich irgendwo eine Chance sehe, spritze ich dazwischen“, sagt Fortunas Manager Wolf Werner. Er scheint gerade dabei zu sein - denn im Sommer bietet sich die Chance, ein paar Düsseldorfer Jungs nach Hause zu holen...
Axel Bellinghausen fühlte sich zum Beispiel am Sonntag nach der Partie in Augsburg unter vielen altbekannten Gesichtern pudelwohl. Vor viereinhalb Jahren wechselte er aus Düsseldorf nach Kaiserslautern, stieg dort sogar zum Kapitän auf. Seit dieser Saison kickt er für Augsburg, ist dort aber nur noch Reservist.
„Axel ist für Fortuna immer ein Thema, ist doch klar“, sagt Werner. „Ich habe am Sonntag mit ihm gesprochen. Wenn er das Gefühl hat, dass er in Augsburg nicht glücklich wird, sind wir der erste Ansprechpartner.“ Bellinghausen selbst, der beim Düsseldorfer Publikum in Sachen Beliebtheit in der Lumpi-Liga spielt, sagt: „Fortuna ist für mich immer ein hochinteressanter Verein. Ich habe mit viel Freude beobachtet, was dort passiert ist.“
Kandidat Nummer 2 wird Anfang März mit der SpVgg Greuther Fürth in der Arena vorstellig: Sturm-Ass Sami Allagui spielte in der Jugend bei Fortuna, landete über den RSC Anderlecht und Carl Zeiss Jena bei den Franken, wo ihm der endgültige Durchbruch gelang. „Mein Ziel ist die erste Liga“, sagt Sami, der 2008 schon fast bei Hertha BSC gelandet wäre und kein Hehl daraus macht, am liebsten für seinen Heimatklub in der Eliteklasse auflaufen zu wollen. Sein Vertrag in Fürth läuft zwar noch bis Sommer 2011, beim Zweitliga-Dauerbrenner hat es aber Tradition, Leistungsträger ein Jahr vor Ablauf des Kontrakts zu verkaufen. Beim letzten Heimspiel sprach Werner bereits mit Allaguis Vater Leggi über den möglichen Deal...
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