„Irgendwann will ich mal für Fortuna in der Bundesliga spielen.“
Der Traum des gebürtigen Düsseldorfers Sami Allagui (23) - geht er nächste Saison in Erfüllung?
Die zwei Tage im Nobel-Hotel Interconti auf der Kö, der starke Auftritt mit Fürth in der Esprit-Arena und das anschließende Mitternachts-Menü im Casa Palmieri haben Appetit auf mehr gemacht. „Es war schön in meiner Heimat. Meine Eltern, meine Geschwister und viele Freunde waren da“, sagt der Torjäger. „Für jede Mannschaft ist es ein schönes Gefühl, in dem Stadion aufzulaufen mit diesen Fans. Da macht das Fußball spielen einfach Spaß.“
Den hätte der sprintstarke Sami Fortuna beinahe verdorben, als er Anderson, Langeneke und van den Bergh entwischte. „Ich binde mir die Schuhe zu und die haben mich nicht auf der Rechnung. Dann laufe ich den dreien weg, rutsche in den Ball, der leider nicht rein geht“, schildert Schlitzohr Allagui seine beste Chance.
Langenekes Antwort: „Sami ist ein Schleicher. Manchmal sieht man nicht viel von ihm, aber dann ist er plötzlich da. Der steht gerne im Abseits, nimmt dann plötzlich wieder am Spiel teil. Das ist nicht einfach.“
Kicken beide bald mit- statt gegeneinander? „Irgendwann passiert das“, verkündet Allagui. „Ich drücke Düsseldorf die Daumen für den Aufstieg.“ Nur in der Bundesliga geht Tunesiens Nationalstürmer wieder für seinen Heimatklub auf Torjagd, wenn Fortuna ihn aus dem bis 2011 laufenden Vertrag herauskaufen kann.
Hurra! Fortuna ist Bundesligist, Berlin steigt ab
8 Stunden und 47 Minuten wurde vor dem DFB-Bundesgericht in Frankfurt verhandelt. Dann verkündete Richter Goetz Eilers nach 80 minütiger Beratung um 22.37 Uhr das Urteil.
Ottos wirrer Auftritt als Herthas Königs-Zeuge
Rehhagel sprach vom 2. Weltkrieg und der Loveparade – da musste selbst Richter Goetz Eilers zucken. Hier das Protokoll von Ottos Auftritt.
„Lell wollte den Abbruch“
Jojo van den Bergh brauchte nicht mehr aussagen, bekam aber vom Verein die Freigabe EXPRESS zu erzählen, was er dem Richter berichten wollte.