Die ganze Stadt feierte den Triumph im Derby wie wild, alle freuen sich auf das „Spiel um Platz 3“ Sonntag in Augsburg.
Doch mitten in die Helau-Laune des Super-Aufsteigers platzte am Montag die Schock-Nachricht, die die Stimmung killte: Fortuna muss wochenlang auf Ranisav Jovanovic verzichten!
„Es tut so verdammt weh. Ich war doch gerade so gut drauf“, so Fortunas Torjäger total frustriert über die Horror-Diagnose: Muskelfaserriss!
Beim 2:0-Sieg über den MSV Duisburg hatte er noch mit unbändigem Willen und Einsatz den Platz umgepflügt. Und dann das: 20 Minuten vor Schluss setzte der 29-Jährige zu seinem x-ten Sprint an, fing an zu humpeln, musste den Ball verloren geben und musste unter lautem Beifall der Fans mit dick bandagiertem Oberschenkel in die Kabine.
„Viel schlimmer hätte es mich nicht erwischen können, ich falle vier und sechs Wochen aus“, befürchtet der Knipser. „Ausgerechnet jetzt, wo die richtungweisenden Spiele kommen. Wie das in Augsburg. Ich wäre wahnsinnig gerne dabei gewesen. Aber nun kann ich der Truppe leider nicht mehr helfen.“
Gerade erst hat der siebenfache Torschütze seinen Vertrag verlängert, war körperlich in Top-Verfassung. „Ich darf den Kopf aber jetzt nicht hängen lassen, muss alles tun, um schnell wieder fit zu werden“, sagt der Goalgetter kämpferisch.
„Da fällt uns ein ganz wichtiger Spieler aus“, so Trainer Norbert Meier. „Das ist eine schlimme Nachricht.“
Zumal die „Abteilung Attacke“ insgesamt am Stock geht. Mit Neuzugang Torsten Oehrl (Fersenentzündung, Trainingspause), Marcel Gaus (Magen-Darm) und Dmitri Bulykin (Rückstand) sind drei weitere Angreifer nicht richtig fit – Sturm-Alarm!
Veh pestete auch gegen Franz
Die Fortuna ist nicht das einzige Opfer eines wütenden Veh-Angriffs, denn der Eintracht Coach attackierte Maik Franz bereits auf ähnliche Weise.
Meier bittet zum Bibber-Training
Am dicksten eingemummelt erschienen zum eisigen Training bei Minusgraden Maxi Beister und Juanan, die mit Mütze, Handschuhen und Sturmhaube erschienen.
„Vehs Giftpfeile treffen mich nicht!”
Sascha Rösler: „Das geht da rein und da raus. Ich ändere mich nicht!“