Er fluchte wie ein Rohrspatz – Marco Christ war nach seiner Auswechslung beim 0:0 gegen Fürth auf dem Baum. „Klar wäre ich gerne auf dem Platz geblieben. Ich wäre ja auch kein Fußballer, wenn ich nicht 90 Minuten spielen möchte“, mault der Regisseur. „Ich hatte das Gefühl, ich kann noch was bewegen. Ich bin immer für eine Aktion gut. Dass es so gekommen ist, muss ich akzeptieren. Fertig, da ist der Haken dahinter.“
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, ist der Spielmacher auch noch beim FSV Frankfurt gesperrt, weil er zuvor seine fünfte Gelbe Karte kassierte. „Ein taktisches Foul. Dass es gleich den Karton gibt, kann man so oder so sehen. Fakt ist, dass ich raus bin“, ärgert sich der 28-Jährige. „Aber vielleicht ist der Zeitpunkt gar nicht so schlimm. Dann ist man gegen Lautern und St. Pauli bei den Top-Spielen dabei.“ Allerdings schränkt der Techniker ein: „Dass Jojo van den Bergh und ich Samstag gesperrt fehlen, macht uns sicher nicht stärker. Aber wir haben einen guten Kader. Dann kommen jetzt Jungs rein, die schon gezeigt haben, dass man sich auf sie verlassen kann. Trotzdem ist es bitter draußen zu sein, wenn man fit und topmotiviert ist. “
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