Empfehlen | Drucken | Kontakt07.02.2010 - 22:26 Uhr

Derbysieg für Fortuna: „Lumpi” und Harnik schießen Zebras ab

Von VOLKER GEISSLER
Freude pur: Die Fortuna-Jubeltraube nach dem 1:0 durch Andreas Lambertz.
Freude pur: Die Fortuna-Jubeltraube nach dem 1:0 durch Andreas Lambertz.
Foto: dpa
Düsseldorf –  

Ausverkauftes Haus, Super-Sieg im Spitzenspiel-Derby, eine kaum zu überbietende Stimmung in der Arena - der Fortuna-Wahnsinn will einfach keine Ende nehmen...

Auch für den MSV Duisburg, der auf fremden Plätzen zuletzt fünfmal in Folge gewonnen hatte, gab es in der roten Festung nichts zu ernten.

Norbert Meiers Team siegte hochverdient 2:0 und kann nun am Sonntag beim Karnevals-Knaller in Augsburg den Relegationsplatz erobern.

Fortuna kam mit viel Dampf auf den Platz und erspielte sich vom Start weg gleich gute Chancen. Für das 1:0 musste dann aber ein peinlicher Lapsus von Tom Starke hinhalten - Duisburgs Torwart ließ einen eigentlich harmlosen Schuss von Lumpi Lambertz durch die Beine kullern.

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„Dass der reingeht, damit kann natürlich keine Sau rechnen“, sagte Fortunas Kapitän anschließend und nahm den MSV-Flutschfinger in Schutz: „Das kann immer mal vorkommen, das ist sogar dem Olli Kahn passiert.“

Das nur sieben Minuten später folgende 2:0 hätte aber wohl selbst die Torwart-Legende nicht halten können. Martin Harnik legte sich den Ball selbst vor und knallte die Kugel humorlos zur frühen Entscheidung ins Eck. Ein Traumtor! „So ein Ding gelingt mir selbst im Training nicht so oft“, strahlte der Ösi-Knipser, für den es ein echter Supertag wurde: Erst Deutschland in der EM-Quali gezogen, dann den zehnten Saisontreffer erzielt. Vor Freude trat er die Eckfahne aus der Verankerung.

Danach brannte nichts mehr an und Meier zeigte sich äußerst zufrieden: „Der Sieg war verdient. Das Träumen im Umfeld ist wunderbar, aber ich muss meinen Experten immer sagen, wie es weitergeht.“

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Riesenparty in der Arena, es gab aber auch zwei Wermutstropfen: Ranisav Jovanovic musste mit Verdacht auf Muskelfaserris raus. Und Oliver Fink sah die fünfte Gelbe Karte.

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