Empfehlen | Drucken | Kontakt15.02.2012 - 09:04 Uhr

Schiri Felix Brych: Zwei umstrittene Entscheidung in fünf Tagen

Schiedsrichter Felix Brych zeigt Düsseldorfs Sascha Rösler die gelbe Karte.
Schiedsrichter Felix Brych zeigt Düsseldorfs Sascha Rösler die gelbe Karte.
Foto: dpa
Düsseldorf –  

Es war schon die zweite umstrittene Entscheidung in weniger als einer Woche: Nach dem Topspiel der Fortuna gegen Eintracht Frankfurt am Montag ist Schiedsrichter Felix Brych wieder im Gespräch.

Strittig: ein Elfer-Pfiff des Schiris in der Nachspielzeit, Eintracht Frankfurt lag da 1:0 in Führung.

Nachdem Timo Furuholm im Frankfurter Strafraum zu Fall gekommen war, ließ der Schiedsrichter zunächst weiterspielen. Erst nach einem Hinweis seines Assistenten Jan Hendrik Salver entschied sich der Jurist um, gab doch den Elfer, durch den Jens Langeneke für die Fortuna ausgleichen konnte.

Das Schiedsrichtergespann erntete für den Elfmeterpfiff „ein Riesenkompliment“ des Fortuna-Trainers Norbert Meier. Salver habe „zweifelsohne die bestmögliche Sicht“ gehabt und mutig interveniert. Bei der Eintracht sah man das anders.

Der gegebene Elfer Düsseldorf, er ist ähnlich umstritten wie eine Entscheidung von Felix Brych beim DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach am vergangenen Mittwoch.

In Berlin ahndete der Unparteiische nach eine Nasen-Schwalbe von Igor de Camargo mit Rot gegen Roman Hubnik und Elfmeter für Gladbach. Bei den Berlinern sorgte das für ordentlich Verärgerung.

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