Der Präsident war trotz Punktgewinn und Tabellenführung gar nicht froh.
Nach dem Spiel und den anschließenden Tumulten rüffelte Fortuna-Präsident Peter Frymuth Sascha Rösler und auch Frankfurt-Trainer Armin Veh. Das Interview:
Wie haben Sie die Tumulte nach dem Ausgleich erlebt?
Frymuth: Das hat mich schon maßlos geärgert, denn wir hatten mit dem 1:1 schon etwas erreicht, was die meisten nicht mehr für möglich hielten. Dann muss es gut sein, und man darf nicht andere Scharmützel an der Außenlinie entwickeln.
Einen Rösler kann man aber nicht mehr ändern.
Das ist richtig, aber man muss sich darüber im klaren sein, dass es in dem Fall auch der Mannschaft nicht nutzt. Ein Imageschaden ist es für uns alle, denn die Bilder der Tumulte werden noch fünfmal überall gezeigt.
Werden Sie mit Rösler noch mal sprechen?
Nein, diese Gespräche führt die sportliche Leitung.
Wie sehen Sie die Rolle von Armin Veh?
Ich fand es im Vorfeld respektlos, wie er sich über Fortuna geäußert hat. Das zeigt in meinen Augen eine eigene Unsicherheit der Frankfurter, denn letztlich hat die große Eintracht mit dem dreifachen Etat bei der gerade wieder nach oben kommenden Fortuna gespielt. Da kann man auch mit der nötigen Gelassenheit rangehen.
„Wir sind in der ersten Liga! Ende! Aus!"
Die Hängepartie um das Relegations-Rückspiel dauert an – wie erleben die Düsseldorfer Fans das Wirrwarr? EXPRESS hat bei Fortuna-Anhängern nachgefragt.
Experte: Relegations-Chaos bringt Saisonstart in Gefahr
Ein riesiger Imageschaden, Angst vor einem Prozess-Marathon und ein drohendes Terminchaos: Die Hängepartie um das Relegations-Rückspiel von Düsseldorf hält den deutschen Fußball in Atem.
Sportrechtler wirft DFB-Sportgericht „Verfahrensfehler“ vor
Jan Räker bezieht sich darauf, dass das Gericht in Frankfurt/Main von Hertha vorgelegte Videos und Fotos aus formellen Gründen nicht zugelassen habe.