Er stapfte in die Katakomben und fluchte: „So ein Mist hier.“ Dann knallte Armin Veh gegen die Türen. Schon im Vorfeld wollte der Gästetrainer kein Interview fürs Stadionmagazin „Fortuna Aktuell“ geben. Das hat es noch nie gegeben.
Auch nach dem 1:1 verweigerte Veh Interviews, ließ sogar die Pressekonferenz sausen. Fortuna-Trainer Meier süffisant: „Dann rede ich eben etwas länger.“
Für Veh fluchten andere über Fortuna. Eintracht-Manager Bruno Hübner: „Das ist eine Katastrophe hier. Da mahnt Veh mit seinen Aussagen übers Elfmeterschinden der Fortuna und muss sich über eine Woche lang rechtfertigen. Dann wird alles bestätigt. Bei Fortuna müssen sich alle mal hinterfragen. Da ist sogar ein Betreuer in unsere Coachingzone gekommen. Das geht nicht.“
Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen ging sogar noch weiter: „Ich gratuliere dazu, dass die Fortuna-Methode aufgeht. Schauen Sie den Herrn Meier an. Dieses permanente Armheben. Der Schiri hat Elfer gepfiffen, weil der Linienrichter erheblich unter Druck stand und die Entscheidung telegrafiert hat.“
Fortunas Elfer-Held Jens Langeneke hat seine Sicht der Dinge: „Die Frankfurter waren im Vorfeld extrem unsportlich, weil sie über uns so negativ gesprochen haben. Das gehört sich nicht.“ Auch nach dem Spiel reden die Frankfurter eher über den Gegner als über sich...
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