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Empfehlen | Drucken | Kontakt 28.12.2012 - 17:30 Uhr

Neuzugang Omae: Lambertz: Hurra, ich bin nicht mehr der Kleinste

Von OTTO KRAUSE und AXEL STRÖTKER
Andreas Lambertz  freut sich, dass er nach Genki Omaes Verpflichtung nicht mehr der Kleinste im Fortuna-Kader ist.
Andreas Lambertz freut sich, dass er nach Genki Omaes Verpflichtung nicht mehr der Kleinste im Fortuna-Kader ist.
Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Alle Fortuna-Fans freuen sich auf Pumuckl-Rakete Genki Omae (1,66 Meter). Der flinke Flügelflitzer aus Japan (22) soll auf der rechten Seite so richtig den Turbo zünden.

Doch Düsseldorfs Kapitän Andreas Lambertz (28) ist noch aus einem anderen Grund total happy: Hurra, ich bin nicht mehr der Kleinste!

„Ich war es, aber ich werde jetzt zum Glück abgelöst“, meint Lumpi, der stolze 1,72 Meter misst, grinsend. In der Zweiten Liga hatte die Konkurrenz um den zweifelhaften Titel „kleinster Fortune“ noch andere Namen: „Marco Christ hat mir – was die Größe angeht – mal Paroli geboten, Christian Weber auch.

Fortunas Neuzugang: Genki Omae ist 1,66 Meter
Fortunas Neuzugang: Genki Omae ist 1,66 Meter
Foto: Imago

Aber sonst waren alle immer so ein Köpfchen größer.“ Christ (32, mittlerweile SV Wehen-Wiesbaden, 1,70 Meter) und Weber (29, Aachen,1,75 Meter) sind längst weg. Lumpi ist noch da - und muss auch mal ein bisschen Flachs aushalten.

„Unser neuer Torwart Fabi Giefer hat mal gesagt: Ich müsste eigentlich 1,85 Meter groß sein, weil meine Beine wesentlich länger sind als mein Oberkörper“, erzählt der Ur-Fortune. „Ich kann mich auch mal in Kopfball-Duellen hochschrauben und das eine oder andere gewinnen. Und wenn ich den Gegner nur störe, reicht das ja auch oft aus. Beim Fußballer ist wichtig, dass er ein großes Herz hat! Nicht die Körperlänge ist entscheidend.“

Und auch beim Japan-Import sieht Lumpi die mangelnde Größe nicht als Nachteil an: „Genki ist zwar noch kleiner, aber er spielt auf einer anderen Position, wo das nicht so ins Gewicht fällt. Ich muss im Zentrum zerstören und was für den Spielaufbau tun. Vorne, wo er spielt, ist das nicht so immens wichtig.“

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