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Neujahrswunsch: Nando: „Endlich zeigen, was ich kann!“

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Nimmt sich für 2013 viel vor: Nando Rafael.
Nimmt sich für 2013 viel vor: Nando Rafael.
Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

„Es gibt hier einige Spieler, die müssen sich in der Winterpause fragen, ob sie wirklich das gebracht haben, was möglich war“, gibt Fortunas Erfolgstrainer Norbert Meier den Profis, die in der Hinserie enttäuschten, reichlich Stoff zum Nachdenken mit auf den Weg.

Manager Wolf Werner meint sogar: „Gerade mit einigen erfahrenen Spielern, die auf dem Niveau schon gezeigt haben, dass sie eine gute Rolle spielen können, sind wir nicht zufrieden. Und das können sie selbst auch nicht sein.“

Was ganz besonders für Nando Rafael gilt. Der 28-Jährige kam im Sommer als der namhafteste Neuzugang, sollte mithelfen, Fortuna mit seiner langjährigen Erstligaerfahrung auf Bundesliga-Level zu trimmen.

Doch seine Bilanz ist alles andere, als prickelnd: Nur zehn Einsätze, sechs Einwechslungen, drei Auswechslungen. Von 1530 möglichen Minuten in der ersten Saisonhälfte stand der Stürmer nur 266 Minuten auf dem Platz! Schoss mickrige zwei Tore.

„Das war auch nicht das, was ich von mir erwartet habe“, so der Angreifer selbstkritisch. „Ich konzentriere mich voll auf Fortuna, das ist im Moment für mich das Wichtigste.“

Die Konsequenz: Der gebürtige Angolaner verzichtet auf den Afrika-Cup!

„Das ist einfach besser. Ich will hier endlich zeigen, was ich kann. Mein Verband war natürlich nicht begeistert – aber dafür muss er Verständnis haben.“ Von wegen ab in die afrikanische Sonne, Nando bibbert im Winter lieber bei Fortuna.

Der in Angola geborene Ex-Augsburger verzichtet auf die Vorbereitung mit seinem Nationalteam und feiert seinen 29. Geburtstag am 10. Januar 2013 auch nicht in der Nähe seiner Heimat – stattdessen hat Rafael dann gerade Fortunas Spanien-Trainingslager hinter sich.

Ab 17. Januar steigt der Cup in Südafrika. Angola trifft am ersten Spieltag in Johannesburg auf Marokko, muss in der Vorrunde in seiner Gruppe noch gegen die Kapverdischen Inseln und Südafrika ran. Für Rafael heißen die Gegner dann jedoch Augsburg (20. Januar) und Mönchengladbach (26. Januar).

Und Nando ist ganz heiß auf seine früheren Arbeitgeber: „In den freien Tagen fahre ich mit meiner Frau nach Holland, den Kopf ein bisschen freibekommen. Und dann greife ich hier wieder voll an. Ich habe mir sehr viel vorgenommen.“

Sein Fazit der ersten Saisonhälfte: „Insgesamt haben wir eine sehr gute Vorrunde gespielt. Das kann uns keiner mehr nehmen. Und davon bin ich auch ein Teil gewesen.“ Insbesondere ein Highlight konnte Nando setzen: Sein goldener Treffer zum Pokalsieg gegen Gladbach war ein Tor, dass dem Klub ordentlich Monetäres in die Kasse spülte.

Rafael stellt klar: „Hier wird mein Gehalt gezahlt, der Verein geht immer vor. Wir wollen unsere gute Leistung in der Rückserie bestätigen. Und ich möchte eine größere Rolle spielen.“

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