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Nach Verletzung: Fortune Soares: Mein langer Weg zurück

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Soares in Aachen endlich wieder am Ball.
Soares in Aachen endlich wieder am Ball.
Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Es begann mit Hüftproblemen, ging mit einer Operation weiter und endete mit einer ewig anmutenden Rekonvaleszenz. Letztlich dauerte es weit über ein halbes Jahr, bis Bruno Soares (24) endlich wieder auf dem Platz stand.

Mittwoch war es dann soweit, und dass es beim Blitz-Turnier in Aachen dabei eine 1:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen gab, war völlig nebensächlich.

„Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder 45 Minuten spielen zu können, und das gegen eine gute Mannschaft“, strahlt der kantige Abwehrspieler. „Jetzt will ich jede Woche ein Stück mehr Gas geben.“

Dass „Big Bruno“ voller Tatendrang steckt, ist nachzuvollziehen. „Das ist die schwierigste Saison meines Lebens“, sagt Soares. „Es war eine schlimme Zeit. Meine Familie hat sofort gemerkt, dass ich sehr traurig war, nicht dabei sein zu können. Immer nur in der Reha - das ist einfach langweilig.“

Das ist nun vorbei, auch wenn Soares ob der langen Pause derzeit natürlich noch nicht für die Bundesliga infrage kommt. Praxis sammeln kann er aber auch nicht in der Regionalliga - als Brasilianer ist er dort für Fortunas Zwote nicht spielberechtigt.

„Deshalb hoffe ich, dass wir in nächster Zeit viele Freundschaftsspiele bestreiten werden“, so der Ex-Duisburger. An diesem Wochenende hat er allerdings schon mal Pech, Fortuna fand keinen geeigneten Test-Gegner. Stattdessen hat Norbert Meier (54) Training angesetzt.

Also muss Soares Gas geben, um vielleicht im Bundesliga-Endspurt doch noch einmal eingreifen zu können. „Es fehlt noch viel zum alten Bruno Soares“, weiß er. „Aber man weiß ja nie was passiert. In der Hinrunde waren auf einmal alle Innenverteidiger weg.“

Seine Hoffnung: „Dass wir die Klasse halten, noch zwei bis drei Siege holen, und ich dann noch ein paar Minuten spielen kann.“ Es wäre das kleine Happy end zum Schluss einer Saison, die für ihn persönlich zum Vergessen war. Trost gab es dabei übrigens von prominenter Stelle: „Ich habe viel Kontakt zu Dante, er ist für mich der beste Innenverteidiger der Liga. Nächstes Jahr werde ich ihn bei der WM in der Heimat anfeuern.“

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