Düsseldorf - Randalierende Idioten, die sogar auf Frauen und Kinder losgehen, drei Menschen ins Krankenhaus prügeln.
Chaoten, die sogar ihren eigenen Torwart mit Leuchtraketen beschießen und beinahe einen Spielabbruch provozieren – dieses Derby wird trotz des Fortuna-Sieges in unangenehmer Erinnerung bleiben.
„Das ist einfach nur ekelhaft“, ärgerte sich Geschäftsführer Paul Jäger.Am Sonntag distanzierte sich der Wuppertaler SV in einer offiziellen Stellungnahme von den Krawallmachern, auch Präsident Friedhelm Runge meldete sich zu Wort.
„Ich bin entsetzt und fassungslos“, sagte der WSV-Boss. „Schon beim Anpfiff wurde unser Torhüter so sehr eingenebelt, dass ihm die Tränen in den Augen standen.
Die Raketen waren sogar zielgerichtet, so etwas habe ich noch nie erlebt. Es war ein Grüppchen von 15 bis 20 Idioten, Verbrechern, Ganoven, die einen Spielabbruch provozieren wollten.“
Runge selbst hatte sich mit Megaphon vor den Block gestellt und Zivilcourage gefordert. „Ich habe gefordert, dass die Fans die Krawallmacher über den Zaun werfen.“
Der DFB will ab Montag ermitteln. Mit Sanktionen für Fortuna rechnet Boss Peter Frymuth nicht: „Unsere Sicherheitskontrollen haben den Standard wie bei einem Länderspiel.
Das hat uns der DFB-Sicherheitsbeauftragte noch während des Spiels versichert. Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass wir mit Konsequenzen rechnen müssen.“
„Meier steigt auf, aber Büskens kriegt die Schale“
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Fortunas Stehauf-Männchen Jovanovic
Er war ganz hinten dran – gehen mussten die anderen! „Er hat sich gut bewegt, viele Bälle vorne geklemmt, muss manchmal nur noch den besser postierten Mitspieler sehen“, lobte Meier.
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