Düsseldorf - Randalierende Idioten, die sogar auf Frauen und Kinder losgehen, drei Menschen ins Krankenhaus prügeln.
Chaoten, die sogar ihren eigenen Torwart mit Leuchtraketen beschießen und beinahe einen Spielabbruch provozieren – dieses Derby wird trotz des Fortuna-Sieges in unangenehmer Erinnerung bleiben.
„Das ist einfach nur ekelhaft“, ärgerte sich Geschäftsführer Paul Jäger.Am Sonntag distanzierte sich der Wuppertaler SV in einer offiziellen Stellungnahme von den Krawallmachern, auch Präsident Friedhelm Runge meldete sich zu Wort.
„Ich bin entsetzt und fassungslos“, sagte der WSV-Boss. „Schon beim Anpfiff wurde unser Torhüter so sehr eingenebelt, dass ihm die Tränen in den Augen standen.
Die Raketen waren sogar zielgerichtet, so etwas habe ich noch nie erlebt. Es war ein Grüppchen von 15 bis 20 Idioten, Verbrechern, Ganoven, die einen Spielabbruch provozieren wollten.“
Runge selbst hatte sich mit Megaphon vor den Block gestellt und Zivilcourage gefordert. „Ich habe gefordert, dass die Fans die Krawallmacher über den Zaun werfen.“
Der DFB will ab Montag ermitteln. Mit Sanktionen für Fortuna rechnet Boss Peter Frymuth nicht: „Unsere Sicherheitskontrollen haben den Standard wie bei einem Länderspiel.
Das hat uns der DFB-Sicherheitsbeauftragte noch während des Spiels versichert. Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass wir mit Konsequenzen rechnen müssen.“
André P.: „Ich bin der Elfmeter-Punkt-Dieb“
Niemand wird diesen Mann und seinen Auftritt auf dem Rasen vergessen: André P. klaute während der Begegnung den Elfmeter-Punkt. Im EXPRESS spricht er nun exklusiv darüber.
Ausgerechnet: Klaus Allofs klaut den Luki!
Die Fortuna versuchte alles um ihren Aufstiegshelden zu halten, doch am Ende reichten alle Bemühungen nicht aus. Assani Lukimya wechselt mit einem Top-Vertrag im Gepäck zu Bundesligist Werder Bremen.
Lukimya wechselt ablösefrei zu Werder Bremen
Wie Fortuna-Manager Wolf Werner dem EXPRESS bestätigte, hat sich Werder Bremen die Dienste des 26-Jährigen ab der kommenden Saison gesichert! Luki wechselt ablösefrei.