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Nach Fehlstart: Fortuna im Winterschlaf: Schahin schlägt Alarm

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Dani Schahin hat sich eine warme Decke umgehängt und marschiert vom Platz.
Dani Schahin hat sich eine warme Decke umgehängt und marschiert vom Platz.
Foto: Getty
Düsseldorf –  

Wieder die erste Halbzeit verschlafen. Wieder dem Gegner zwei Tore geschenkt. Und wieder im Anschluss gezeigt, dass es doch so viel besser geht.

Fortuna befindet sich im Winterschlaf, der jeweils erst in der zweiten Halbzeit unterbrochen wird. So kann sich Norbert Meiers (54) Mannschaft warm anziehen...

Das Schlimme: So richtig erklären kann sich die Lethargie niemand. „Wir haben uns vorgenommen, wach und präsent zu sein. Und zwar ab der 1. Minute, und nicht erst ab der 46. Minute. Dann waren wir in der ersten Halbzeit komplett abwesend.

In der Bundesliga reichen 45 Minuten nicht“, schlägt Dani Schahin (23), der mit seinem Elfmetertreffer kurz nach der Pause zumindest wieder für Hoffnung sorgte, Alarm. Der Stürmer weiter: „Jetzt müssen wir uns wieder ärgern, dass wir die erste Halbzeit verschlafen haben. Da hat es gefehlt, da waren wir nicht nah genug an den Männern. Und dass dann mal Eigentore fallen, ist nicht das Schlimme. Das Schlimme ist, wie sie fallen.“

Die Situation erinnert an das vergangene Jahr, als Fortuna als Rekord-Herbstmeister startete und dann plötzlich vieles, was die Mannschaft in der Hinrunde ausgezeichnet hatte, wie abgeschnitten schien.

Damals konnte diesen Umstand kein Konkurrent entscheidend nutzen - und auch diesmal könnte Fortuna Glück haben. Von den unter Düsseldorf platzierten Mannschaften holte nur Augsburg einen Zähler, der Abstand zur bedrohlichen Zone beträgt weiterhin acht Punkte. Doch darauf kann sich das Team auf Dauer nicht verlassen.

„So etwas wirkt natürlich auf die Psyche der Mannschaft“, sagt Meier mit Blick auf die wieder mehr oder minder unfassbaren ersten beiden Gegentore. Und streicht den positiven Aspekt heraus: „Wie die Mannschaft dann zurückgekommen ist, verdient Respekt.“

Warum aber immer erst, wenn alles fast schon verloren ist? „Wir sind immer zu hundert Prozent motiviert, auch zu Beginn des Spiels. Vielleicht haben etwas die Automatismen gefehlt, weil wir hinten in einer anderen Konstellation gespielt haben“, liefert Außenverteidiger Leon Balogun (24) einen Erklärungsversuch.

Fest steht aber, dass nun Taten folgen müssen - bestenfalls schon am kommenden Samstag gegen den VfB Stuttgart. Sonst ist der schöne Vorsprung aus der Hinrunde schneller verspielt, als alle gucken können. Ein Blick auf das Vorjahr sollte da – trotz des am Ende glücklichen Ausgangs – eigentlich genügen...

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