Der Horrorstart mit drei Pleiten in den ersten drei Pflichtspielen – Fortuna hätte gar nicht schlimmer aus den Startlöchern kommen können. Eine fiese Katerstimmung macht sich bei den Düsseldorfern breit.
Auch die erhoffte, letzte Verpflichtung eines defensiven Mittelfeldspielers klappte nicht. Das Alarm-Interview mit Fortuna-Cheftrainer Norbert Meier.
Dass wir eigentlich dringend noch einen Defensiven gebraucht hätten, haben wir klar gesagt. Deshalb haben alle im Verein bis zum Ende der Transferperiode fieberhaft gearbeitet, gerechnet, alles versucht. Aber ich hole keinen Spieler, den ich nur vom Video kenne. Vabanque-Spiele gibt es mit mir nicht! Nun gehen wir bei 19 plus 2 mit dem kleinsten Kader aller Zweitligisten in die Saison. Das ist nicht zu ändern.
Träumen können die Fans, wir nicht! Wir haben zweimal ordentlich gespielt, aber verloren. Die Jungs haben alles probiert. Deshalb dürfen wir uns jetzt nicht zerfleischen, müssen Ruhe bewahren. Aber klar ist: Wir müssen einen hohen Aufwand betreiben, wenn wir mithalten wollen. Wie Lumpi gegen Herthas Raffael. Der muss da irre Laufarbeit verrichten und eine Blutgrätsche ansetzen, um so einem technisch beschlagenen Spieler den Ball abzujagen. Aber ich glaube an die Truppe, sie hat vergangene Saison bewiesen, dass sie fighten kann. Ich will die 40 Punkte, dann sehen wir weiter.
Das ist erst mal das wichtigste. Wir wollen, dass Fortuna finanziell gesund bleibt, nachdem der Klub zehn Jahre weg vom Fenster war. Was sportlich drin ist? Nach zehn Spielen wissen wir mehr. Fakt ist: Es läuft nicht. Uns fehlt auch das Glück, das wir in der letzten Saison hatten. Bei uns werden Fehler zurzeit gnadenlos bestraft. Deshalb müssen wir konzentrierter sein, hart weiterarbeiten, das Glück erzwingen.
Natürlich haben einige nicht so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Vorne treffen wir nicht, hinten kassieren wir aus wenigen Chancen Gegentore. Uns fehlt in beiden Richtungen noch die Effizienz.
Na eben.
„Meier steigt auf, aber Büskens kriegt die Schale“
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Fortunas Stehauf-Männchen Jovanovic
Er war ganz hinten dran – gehen mussten die anderen! „Er hat sich gut bewegt, viele Bälle vorne geklemmt, muss manchmal nur noch den besser postierten Mitspieler sehen“, lobte Meier.
„Fast wäre ich beim AC Milan gelandet“
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