Düsseldorf - Beste Stimmung bei Fortuna am Mittwochabend nach dem 9:0-Testsieg bei Stadtrivale DSC 99 - nicht nur, weil Russen-Bomber Bulykin endlich unterschrieben hat.
Auch, weil Andreas Lambertz endlich wieder da ist. Der Kapitän krönte sein Comeback nach drei Wochen Wettkampfpause (Knöchel) mit einem 28-Meter-Kracher zur Führung für den Zweitliga-Aufsteiger.
„Es ging gut“, meinte Lumpi hinterher zufrieden. „Nur die Kapsel zwickt manchmal ein bisschen. Ich habe 72 Minuten bis zu meiner Auswechslung durchgehalten. Gegen Hamburg muss ich vielleicht etwas früher raus.“
Also geht der 24-Järige von einem Startelf-Einsatz aus? „Sagen wir mal so: Natürlich ist das mein Ziel! Den Rest entscheidet aber der Trainer.“
Und Coach Norbert Meier macht dem Spielführer tatsächlich Mut: „Selbstverständlich ist Lumpi eine Option für die Anfangsformation. Er hat ja nicht so lange gefehlt. Jetzt sehe ich mir die restlichen Trainingseinheiten an, dann entscheide ich, wer in den Kader kommt."
Geht Lambertz‘ Traum, sein Team als Kapitän in die Pokalschlacht gegen Hamburg zu führen, wirklich noch in Erfüllung? Die Chance ist zumindest da. Apropos Chance - seine gegen den bedauernswerten DSC nutzte vor allen Dingen Deniz Kadah konsequent, ehe er mit Knöchelprellung raus musste - fünfmal traf der junge Angreifer ins Schwarze, landete darunter einen Hattrick innerhalb von nur vier Minuten (!) gegen den überforderten Bezirksligisten und meinte grinsend:
„Kann mich nicht erinnern, dass mir das schonmal gelungen ist.“ Auch Youngster Kai Schwertfeger verletzte sich: linkes Knie verdreht. Physio Sven Michel: „Die Kapsel ist gereizt, das Innenband leicht gedehnt, mehr nicht. Freitag kann er wieder trainieren.“
Tore: 0:1 Lambertz (19.), 0:2 Ahanfouf (21., Foulelfmeter), 0:3 Ahanfouf (26., Foulelfmeter), 0:4 Kadah (33.), 0:5 Kadah (47.), 0:6 Kadah (62.), 0:7 Kadah (63.), 0:8 Kadah (66.), 0:9 Gaus (83.).
Adam Matuschyks großer Auftritt
Nach Kapitän Lumpis Ampelkarte steht die FC-Leihgabe vor seinem Startelf-Debüt. Adam Matuschyk ist deswegen für die Partie gegen Eintracht Frankfurt schon jetzt hochmotiviert.
Veh pestete auch gegen Franz
Die Fortuna ist nicht das einzige Opfer eines wütenden Veh-Angriffs, denn der Eintracht Coach attackierte Maik Franz bereits auf ähnliche Weise.
Meier bittet zum Bibber-Training
Am dicksten eingemummelt erschienen zum eisigen Training bei Minusgraden Maxi Beister und Juanan, die mit Mütze, Handschuhen und Sturmhaube erschienen.