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Ihn braucht die Mannschaft: Ramirez: "Ich spiele als Fortuna bei der WM!"

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Der Ball ist sein Freund: „Leo“ Ramirez (18) mit Köpfchen bei seinem ersten Mannschaftstraining als Fortune.
Der Ball ist sein Freund: „Leo“ Ramirez (18) mit Köpfchen bei seinem ersten Mannschaftstraining als Fortune.
Foto: Ovelgoenne
Düsseldorf –  

„Ich bin sehr zuversichtlich, mich in einer sehr kurzen Zeit an den schnellen und starken Fußball hier zu gewöhnen“, erklärt Linksverteidiger-Juwel Cristian „Leo“ Ramirez (18) nach seinem ersten Fortuna-Training.

Der U 20-Nationalspieler Ecuadors legt eine zusätzliche Sprinteinheit mit Nando Rafael (28) ein. Schreibt Autogramme. Und platzt bei seinem ersten Interview als Fortune vor Selbstvertrauen.

Wie haben Sie sich eingelebt?

Ich bin froh und stolz hier zu sein bei so einem großen Traditionsverein, der eine gute Rolle in der Bundesliga spielt. Für mich ist es eine Ehre, für Fortuna lange Jahre zu spielen.

Wer ist ihr erster Ansprechpartner in der Mannschaft?

Mit Juanan spreche ich viel, er übersetzt für mich im Training. Wir waren auch schon zusammen essen. Nando Rafael, Tobias Levels und Bruno Soares sprechen spanisch.

Wie rufen die Kollegen Sie?

Zur Zeit noch Cristian, aber in Ecuador nennen sie mich Leo. Es ist die Abkürzung meines zweiten Vornamens Leonel.

Wie Messi. Gibt es da Parallelen mit Barcas Super-Star?

Nein. Er ist er. Und ich bin ich.

Wer ist ihr Vorbild?

Ich bin ein Fan von Roberto Carlos. Es gibt viele großartige Fußballer. Ich freue mich, mit ihnen und gegen sie zu spielen.

Wie sieht Ihre Karriereplanung bei Fortuna aus?

Es geht Schritt für Schritt. Wenn ich meine Chance bekomme, werde ich sie nutzen.

Welche Erinnerungen haben Sie an ihr Probetraining bei Jürgen Klopp in Dortmund?

Der Trainer und der Verein haben sich sehr positiv verhalten. Ich habe sehr gute Erfahrungen aus Deutschland mitgenommen und danke Gott, dass Fortuna mir die Möglichkeit gibt, Bundesliga zu spielen.

Haben Sie immer daran geglaubt?

Ich bin überzeugt von meinem Talent und habe dafür gekämpft. Ich danke Gott und meinem Ex-Klub, dass ich mit 16 in der Ersten Liga und für Ecuadors U 20 die WM-Qualifikation spielen durfte.

Am 29. Mai spielt Ecuador gegen Deutschland. Ist dieses Länderspiel ihr Ziel oder die WM 2014 in Brasilien?

Meine erste Priorität ist Fortuna, aber natürlich beschäftige ich mich auch mit der Nationalmannschaft. Ich bin körperlich stark und bereit. Ich bin sicher, dass ich 2014 bei der WM spiele. Das ist eine Riesenmöglichkeit für mich als 19-Jähriger eine WM zu bestreiten. Für meine Karriere wird das die Krönung.

Was sind Ihre Stärken?

Attackieren, Flanken, Zweikämpfe, Explosivität und Schnelligkeit.

Was müssen Sie verbessern?

Meine Schwachpunkte kann ich nicht nennen.

Was sind die größten Unterschiede zu ihrer Heimat?

Das Essen, die Kultur und die Kälte.

Haben Sie Heimweh?

Ich bin sehr stolz, dass ich hier mein Land vertreten kann. Ich habe keine Angst, eher Respekt. Ich war schon öfters von zu Hause weg. Um meine Familie mache ich mir keine Sorgen, ihr geht es gut. Ich freue mich auf die neue Herausforderung.

Schicken Sie ihren Eltern Geld nach Ecuador oder geben Sie es aus?

Das Geld ist für mich. Ich bin reif genug es selber zu regeln und habe das unter Kontrolle.

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