In Fortunas Comeback-Jahr avancierte er zum besten Abwehrspieler der Zweiten Liga. Dann ging Bamba Anderson nach Gladbach - und dort unter. Jetzt steht der Brasilianer vor seiner Heimpremiere für Eintracht Frankfurt. Und der Gegner heißt Fortuna...
„Die meisten Spieler kenne ich noch“, sagt Bamba und will diesen Umstand natürlich ausnutzen. „Ich werde mit Trainer Armin Veh vorher über Fortuna sprechen. Öffentlich werde ich nichts sagen - die Jungs lesen ja schließlich auch Zeitung.“
Anderson nimmt bei den Hessen einen neuen Anlauf, feierte in der vergangenen Woche beim 3:0 in Braunschweig ein starkes Debüt. Ob das so bleibt, hängt beim sensiblen Innenverteidiger maßgeblich vom Wohlfühl-Faktor ab. Gute Voraussetzung: Mit Marcel Gaus spielt sein bester Kumpel aus Düsseldorfer Zeiten inzwischen auch in Frankfurt, bei Lokalrivale FSV.
Bei den alten Kollegen ist Anderson noch in guter Erinnerung. „Er hat sich sehr, sehr wohl bei uns gefühlt, ihm ging es hier bestens. Wir haben seinen Weg ein Stück weit mit geebnet. Zu seiner Gladbacher Zeit hat er uns hier noch drei-viermal besucht. Das zeigt, dass es hier für ihn ja so schlecht nicht gewesen sein kann“, sagt Jens Langeneke, der mit Bamba das Top-Verteidiger-Duo der Liga bildete. „Ich hoffe, er wird Montag nicht beschäftigungslos sein. Dann würde es für uns nicht gut aussehen." Als Bamba ging, mutierte die tolle Defensive vorübergehend zur Flatter-Abwehr. Inzwischen hat sich Assani Lukimya zum mehr als gleichwertigen Ersatz gemausert.
Er hat hier gute Arbeit geleistet, man hat mich schon im Umfeld immer ein wenig verglichen. Aber ich wusste, was ich kann“, sagt Luki. „Ich wusste auch, dass ich ein komplett anderer Spielertyp bin, als er. Mittlerweile habe ich mich so etabliert, dass der Vergleich nicht mehr da ist.“
Sein Trainer Norbert Meier urteilt: „Frankfurt hat eine Erstliga-Mannschaft, das ist eine große Herausforderung.“ Nicht nur wegen Bamba...
Lukimya wechselt ablösefrei zu Werder Bremen
Wie Fortuna-Manager Wolf Werner dem EXPRESS bestätigte, hat sich Werder Bremen die Dienste des 26-Jährigen ab der kommenden Saison gesichert! Luki wechselt ablösefrei.
Anwalt will Urteil am Freitag akzeptieren – Präsident widerspricht
Die Gefahr eines Prozess-Marathons schien gebannt - doch Hertha-Präsident Werner Gegenbauer hält sich im Kampf um eine Wiederholung des Relegationsrückspiels alle Optionen offen.
Neues Angebot für Mucki-Luki
Paul Jäger: „Er hat von uns ein Angebot bekommen und jetzt wollen wir mal abwarten was passiert. Luki ist ein talentierter Spieler, da sind auch andere Vereine interessiert.“