Preisfrage: Welcher Spieler kann in dieser Saison zwei Schalen und einen Pott holen? Überraschende Antwort: Tobias Levels!
Zumindest offiziell ist das so. Zu Beginn der Saison gehörte der Verteidiger noch zum Aufgebot von Borussia Mönchengladbach, das bei Meisterschaft und Pokal noch prima im Rennen liegt. Seit August ist er an Fortuna ausgeliehen, liegt mit seinem neuen Team klar auf Kurs Zweitliga-Schale.
Das ist aber auch der einzige Titel, der ihn wirklich interessiert. „Bei Borussia habe ich dazu ja nichts beigetragen“, sagt Levels. „Dass Gladbach so gut dasteht, ist etwas überraschender. Bei uns war abzusehen, dass wir oben mitspielen - auch wenn unsere Punktzahl natürlich außergewöhnlich ist.“
Der Rechtsverteidiger, der sich in Düsseldorf auf Anhieb einen Stammplatz schnappte, hat den Aufstieg total im Fokus, stellt alles andere hinten an. Bemerkenswert, schließlich ist völlig offen, was im Sommer mit ihm passiert.
Fortuna müsste Ablöse für ihn bezahlen, in welcher Liga der Verein dann spielt, ist bei aller Euphorie derzeit noch völlig unklar. In Gladbach besitzt Levels noch einen Vertrag bis 2013, spielt aber in den Planungen von Trainer Lucien Favre längst keine Rolle mehr.
„Ich weiß nicht, was in einem Jahr ist, und ich beschäftige mich nicht damit“, bekräftigt der beste Kumpel von Jojo van den Bergh, seinem Pendant auf der linken Seite. „Ich erzähle da keinen Quatsch, das ist für mich wirklich kein Thema. Es geht nur darum, hier einen kühlen Kopf zu bewahren, in jedem Spiel alles zu investieren.“
Das klappt bisher sehr gut, seit dem 4:2-Sieg in Aue ist Levels fester Bestandteil der Stammelf: „Ich hatte lange Zeit nicht gespielt und habe ein wenig gebraucht um in den Rhythmus zu kommen, dass ich der Mannschaft helfen kann.“
Seitdem hat er mit seiner Truppe reichlich Punkte gesammelt und das große Ziel vor Augen. Würde es aber mit der aktuellen Truppe schon für die Bundesliga reichen? Levels: „Ja. Wenn du den Aufstieg realisierst, hast du dich für die Erste Liga qualifiziert und damit auch genug Qualität. Sonst würdest du es ja nicht schaffen.“
Ausgerechnet: Klaus Allofs klaut den Luki!
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Anwalt will Urteil am Freitag akzeptieren – Präsident widerspricht
Die Gefahr eines Prozess-Marathons schien gebannt - doch Hertha-Präsident Werner Gegenbauer hält sich im Kampf um eine Wiederholung des Relegationsrückspiels alle Optionen offen.