Es ist auch das Duell zweier Offensivabteilungen, die brandgefährlich sind, wenn die Sechziger es mit Fortuna zu tun bekommen. Die Düsseldorfer haben schon 45-mal ins gegnerische Tor getroffen, die Löwen 42-mal.
Bei 1860 ist die Abteilung Attacke das Prunkstück. „Die müssen wir stoppen, von Anfang an voll da sein“, fordert Manndecker Assani Lukimya. „Mit Lauth und Volland haben sie sehr guter Stürmer in ihren Reihen, auf die wir sehr gut aufpassen müssen.“ Ex-Nationalspieler Benny Lauth hat bereits achtmal getroffen, Kevin Volland neunmal. Lukimya: „Die sind sehr komplett und im Moment richtig gut drauf. An denen musst du ganz eng dranbleiben. Dann wird es für sie schwierig.“
Viel Arbeit kommt auch auf Abwehr-Organisator Jens Langeneke zu. Der macht sich allerdings vor dem Team der Stunde (zuletzt drei Siege) nicht „in die Hose“. „Das hat nichts damit zu tun, ob der Gegner einen Lauf hat, wir bestimmen das Spiel.
Wenn wir die spielen lassen, werden wir garantiert Probleme bekommen. Im Hinspiel hatten sie vorher auch 5:0 in Cottbus gewonnen, kamen mit viel Lob im Vorfeld, aber da ist alles vergessen, wenn das Spiel beginnt.“ In dem werden die Gäste gefordert sein, trauen sich aber zu, den Laden hinten dicht zu bekommen – die Grundlage, wenn der Dreier gelingen soll. Denn die Münchener sind heiß: Schließlich hat Fortuna sie in Liga und Pokal schon zweimal geschlagen.
„Wir sind in der ersten Liga! Ende! Aus!"
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