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Fortunas Manager: Irrer Renten-Zoff um Wolf Werner

Wolf Werner klagt vor dem Landgericht Osnabrück.
Wolf Werner klagt vor dem Landgericht Osnabrück.
 Foto: dpa
Düsseldorf –  

Vor dem Landgericht In Osnabrück läuft derzeit ein Verfahren, das man im ersten Moment kaum glauben kann: Ein Bundesliga-Manager klagt gegen das Land Niedersachsen, weil er zu wenig Pension erhält. Wie bitte?

Es handelt sich um Fortunas Wolf Werner (70), der neben seinen verschiedenen Tätigkeiten im Fußball auch als Lehrer arbeitete. Dafür ließ er sich einige Male beurlauben.

„Vor sieben Jahren wurde ich dann indirekt gezwungen, in den Ruhestand zu gehen“, erklärt Werner. „Zuerst hat man gar nichts gezahlt, irgendwann kam Bescheid, dass die Pension um 399 Euro gekürzt wird. Später wurden weitere 0,3 Prozent gestrichen. Irgendwann schwillt dir der Kamm. Das ist der Gipfel der Unverschämtheit. Schließlich habe ich 50 Jahre einbezahlt.“

Dass der Manager angesichts seines aktuellen Jobs klagt, versteht dennoch nicht Jeder. Werner wehrt sich aber gegen Gier-Vorwürfe: „Die Sache läuft seit sieben Jahren, damals war ich Nachwuchsleiter bei Werder Bremen und habe an Düsseldorf noch gar nicht gedacht. Ich bin jetzt für ein Jahr Bundesliga-Manager, niemand weiß was danach kommt. Mein Vertrag läuft dann aus. Außerdem kommt da eine Riesensumme zusammen, das waren allein 30.000 Euro in den letzten fünf Jahren.“

Besonders sauer stößt Werner die Art auf, wie er von den Behörden behandelt wird: „Als ich mich beschwert haben, bekam ich nur Larifari zu hören. Und der Richter begrüßte mich mit den Worten: ’Sie sind ja jetzt Manager bei Fortuna Düsseldorf’.“

Am 10. August wird es nun für ihn doppelt spannend: Dann wird in Osnabrück über seine Klage entschieden - und parallel dazu in der Frankfurter DFB-Zentrale Fortunas Einspruch gegen das Geisterspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

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