Das Spiel läuft zwei Minuten, als aus dem Fortuna-Block 36-39 ein massiver Knallkörper in den Innenraum fliegt und neben einem TV-Team explodiert. Kameramann Fikrit Ü. und sein Kollege von der Produktionsfirma SportCast taumeln weg, fallen Sanitätern in die Arme, werden von Notärzten versorgt und in die Klinik gebracht.
Beide erleiden ein schweres Knalltrauma, können aber nach den ambulanten Behandlungen schon wieder mit dem Taxi zurück ins Stadion fahren.
Fortuna-Geschäftsführer Paul Jäger schnappt sich in der Pause das Stadionmikro, startet die Fahndung vorm Block der treuesten Düsseldorfer Anhänger: „Ich erwarte, dass die Fans, die etwas gesehen haben, den Täter identifizieren. Hier geht es nicht ums Denunzieren, sondern um Mut und Zivilcourage.“ Beifall von den Rängen.
Trainer Norbert Meier: „Es kann nicht sein, dass Menschen sich vom Fußballstadion ins Krankenhaus begeben müssen.“ Fortunas Führung entscheidet heute, ob Strafanzeige gestellt wird.“ Jäger: „Das ist eine Straftat und kein Kavaliersdelikt. Unsere Fans sind unser Stolz. Aber wenn einige wenige Chaoten meinen, sich um jeden Preis daneben benehmen zu müssen, werden wir mit aller Härte dagegen vorgehen.“ Fortuna droht neben einer drastischen Geldstrafe jetzt auch eine Platzsperre.
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