Düsseldorf - Weil am Wochenende wegen der WM-Quali spielfrei ist, gab Fortunas Trainer Norbert Meier seiner Truppe nach dem 2:0-Testsieg gegen Berlins U 20-Landesauswahl (Tore: Cebe und Caillas) zwei Tage frei. Danach steigen die Drittligisten wieder voll ein, greifen das große Ziel „Aufstieg in die Zweite Liga“ an.
Nach 10 Jahren in den Niederungen will Fortuna zurück auf die große Fußball-Bühne. Und dafür drückt einer ganz fest die Daumen, der einst für Nachbar KFC Uerdingen kickte und derzeit mit der DFB-Elf für 10 Tage in der Landeshauptstadt zu Gast ist: Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff.
„Ich bin ja selber auch am Niederrhein groß geworden, habe also die Fortuna früher immer als Konkurrenten gehabt in der Niederrheinliga. Und das war schon ein Aushängeschild - auch für die Region. Deshalb kann ich nur hoffen, dass irgendwann mal der Weg geschafft wird. Das Wichtigste ist, dass die Stadt sportlich interessiert ist und diese Aktivitäten auch unterstützt.“
Ein Appell an Düsseldorf und die Fans, den Klub wieder hochzubringen. Dahin, wo Fortuna eigentlich hingehört: in die Bundesliga! Der 40-Jährige glaubt, dass die Chancen gar nicht schlecht stehen. „Im Fußball geht es schnell. Man sieht’s ja an Hoffenheim. Insofern ist es wirklich so, dass die Hoffnung immer bestehen kann. Natürlich auch mit so einem guten, wirtschaftskräftigen Umfeld“, so Bierhoff, „das die Fortuna erstklassig unterstützen könnte. Und dem tollen Stadion. Also wir haben mit der Nationalmannschaft da mehrmals trainiert - es tut schon weh, dass das nicht in der Ersten Liga ist!“
Auch Präsident Peter Frymuth versprüht Zuversicht - was Fortunas Zukunft angeht: „Die Rahmenbedingungen sind schwierig, aber der Verein entwickelt sich kontinuierlich. Wir sind froh, dass wir in der Stadt eine große Unterstützung haben. Gemeinsam werden wir stärker werden. Zum Thema Aufstieg kann ich nur sagen: Je eher, desto besser!“
„Vehs Giftpfeile treffen mich nicht!”
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